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Helfen Sie den Schafen in Australien!

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Stand Mai 2015
Die australische Wollindustrie beharrt weiterhin auf der grausamen und äußerst schmerzvollen Prozedur namens Mulesing. Damit hat sie ihr Versprechen gebrochen, bis zum Jahr 2010 Alternativen zur Lämmer-Verstümmelung einzuführen.

Da sich die Wollindustrie nicht an ihre Zusage gehalten hat, ist es an der Zeit, dass die australische Regierung eingreift und ein Ende des Mulesing fordert.

Klaffende Wunde eines Schafes © Patty Mark/ALV
Beim sogenannten Mulesing schneiden australische Schafzüchter jungen Merinolämmern große Haut- und Fleischstücke vom Hinterteil, um einen Fliegenbefall zu verhindern. Diese äußerst schmerzvolle und blutige Prozedur wird gänzlich ohne Betäubungs- oder Schmerzmittel durchgeführt, was für die Tiere unbeschreibliches Leid bedeutet. Eine zwar weniger blutige, aber nicht weniger grausame Prozedur nennt sich „Clip-Mulesing“. Hierbei werden am Hinterteil der Schafe Klammern befestigt, damit die Haut abstirbt und sich „von allein“ löst.

Es gibt heute Alternativen, die beide Mulesing-Praktiken gänzlich ablösen könnten. Die einzige sinnvolle und effektive Art zur Vermeidung des Fliegenbefalls bei Schafen ist eine neue Zuchtform von Merinoschafen mit weniger Wolle und Haut. Dies verhindert die Bildung von Hautfalten, in die Fliegen ihre Eier ablegen können. Neben einigen australischen Farmern wenden Schafzüchter in anderen Ländern, wie Neuseeland, Südafrika und Südamerika, mittlerweile keine Form des Mulesing mehr an. Expertenschätzungen zufolge ist es durchaus möglich, innerhalb von zwei Jahren Schafe mit weniger Hautfalten zu züchten, sofern umgehend ein intensives Zuchtprogramm eingeführt wird.

Weitere Infos finden Sie unter Rettet-die-Schafe.de.

 

Helfen Sie uns das Mulesing von Schafen in Australien zu stoppen

Wenden Sie sich an die Botschafterin von Australien und fordern Sie sie auf, Mulesing und andere Verstümmelungen in der Wollindustrie zu beenden.

Unterschriften-Aktion:

Bitte setzen Sie sich für ein Ende des Mulesing ein

Sehr geehrte Frau Botschafterin,

mit Bestürzung musste ich erfahren, dass die australische Wollindustrie ihr Versprechen nicht eingehalten hat, das Mulesing junger Merinoschafe abzuschaffen. Hinter dem Produkt Wolle stehen extreme Tierquälerei und Tierleid. Ermittlungen haben gezeigt, dass Schafe in Australien routinemäßig dem Mulesing unterzogen werden und man ihnen den Schwanz ohne Schmerzmittel  abschneidet. Die Tiere werden während der Schur ins Gesicht geschlagen, umhergezerrt, mit Scheren geschlagen und Arbeiter stellen sich auf ihren Kopf und Hals. Bitte unternehmen Sie etwas gegen diese Grausamkeiten: Drängen Sie darauf, die australische Wollindustrie für den systematischen Missbrauch von Schafen in der Wollproduktion zur Verantwortung zu ziehen und diese Verstümmelungen zu verbieten.

Mit freundlichen Grüßen

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