Nach Verkehrsunfall mit Schweinen bei Leipzig: PETA fordert Ende der kommerziellen Beförderung lebender Tiere

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Leipzig / Gerlingen, 11. April 2013 – Tod im Tiertransporter: Einer schockierten Augenzeugin zufolge ist es heute Mittag am Schkeuditzer Kreuz bei Leipzig zu einem Lastwagenunfall mit Schweinen gekommen. Laut ihren Aussagen lagen mehrere tote Tiere auf der Fahrbahn, andere wiederum liefen frei umher. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. übt Kritik an der kommerziellen Beförderung von lebenden Tieren, bei der es immer wieder zu tödlichen Unfällen kommt. Für die Tiere ist der Transport über Hunderte und gar Tausende Kilometer mit zahlreichen Risiken verbunden: Sie leiden unter Enge, Temperaturschwankungen, Hunger oder Durst sowie Verletzungen, die sie sich im Laufe der Fahrt zuziehen. Schweine dürfen laut der Europäischen Transportverordnung bis zu 24 Stunden, Rinder gar bis zu 29 Stunden am Stück befördert werden. Die Tierrechtsorganisation fordert eine Reduzierung der Transport-Dauer auf 8 Stunden sowie langfristig ein ausnahmsloses Verbot von Tiertransporten.

„Bei Tiertransporten sind die Tiere enormen Strapazen ausgesetzt. Für die verantwortlichen Fahrer spielt ihr Wohl kaum eine Rolle“, so Sabine Weick, Ernährungswissenschaftlerin bei PETA. „PETA fordert ein grundsätzliches Verbot der kommerziellen Beförderung lebender Tiere. In einem ersten Schritt sollte die Transport-Dauer auf 8 Stunden reduziert werden.“

Jedes Jahr werden in Deutschland über drei Milliarden Tiere für die Fleisch-, Milch- und Eierproduktion getötet. Ohne Betäubung werden Rindern die Hörner abgesägt, Küken die Schnäbel gekürzt, Ferkeln die Eckzähne abgebrochen und die Schwänze abgeschnitten.

Menschen, die Tierleid verhindern möchten, sollten kein Geld für tierische Produkte ausgeben. Mit PETAs Vegan-Probeabo gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht.

Weitere Informationen:
GoVeggie.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, [email protected]

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