Knochenbrühe: 5 Fragen, die Sie sich über „Bone Broth“ stellen sollten

Knochenbrühe wird als „Superfood” angepriesen und sogar im Pappbecher to go verkauft. Doch was ist dran an der Suppe, die aus einer Zeit stammt, in der man Reste verwerten musste, weil der Lebensmittelvorrat knapp war?

Diese 5 Fragen sollten Sie sich stellen, bevor Sie Knochenbrühe kaufen oder selber kochen:

1. Unterstütze ich damit den Tod von Tieren?

Ja, wie mit dem angeblichen Nebenprodukt Leder unterstützen Sie auch mit Knochen die Fleischindustrie und finanzieren den Tod unschuldiger Tiere.

2. Ist es nicht einfach ekelhaft, Knochen auszukochen und danach das Kochwasser zu trinken?

Wenn man sich mal vor Augen hält, was man da eigentlich genau löffelt oder trinkt, vergeht einem der Hunger möglicherweise wieder schnell. Die Knochen von Leichen gehören auf den Friedhof, nicht in den Kochtopf.

3. Ist die Knochenbrühe wirklich so gesund?

Sicher ist: Für eine gesunde Ernährung brauchen wir keine Brühe aus Tierknochen. Darin enthaltene Mineralien wie Kalzium und Magnesium nehmen wir schon mit einem gut ausgewählten Mineralwasser auf. Omega-3-Fettsäuren bekommen wir über Leinöl oder Walnüsse. Wozu also das Tier töten?

4. Kann ich das darin enthaltene Kollagen überhaupt aufnehmen?

Manche Knochenbrühe-Hersteller werben damit, dass die Knochenbrühe Kollagen enthält. Vielleicht kennen Sie das Strukturprotein aus Masken oder anderen Beautyprodukten. Das Kollagen aus der Suppe kann unser Körper aber in der Form gar nicht aufnehmen. Es wird im Darm sowieso zu Aminosäuren zerlegt. [1]

5. Welche gesunden Alternativen gibt es, für die kein Tier getötet werden muss?

Die ausgewogene pflanzliche Ernährung liefert uns alle Nährstoffe, die wir brauchen, um gesund zu bleiben. Tiere mästen und töten lassen, um ihre Leichenteile auszukochen, ist unnötig, unnatürlich und unzeitgemäß. Probieren Sie es lieber vegan – wir helfen Ihnen 30 Tage lang mit Informationen, Tipps und Rezepten.