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Ukraine-Krieg: PETA und Notpfote bauen Unterkünfte für Tiere

Seit Beginn des Kriegs in der Ukraine sind wir von PETA Deutschland vor Ort und helfen bei der Rettung von menschlichen und tierischen Flüchtlingen. Von Februar 2022 bis April konnten wir so von Polen aus rund 1.000 Tiere und etliche Menschen evakuieren.

Jetzt sind wir in Ungarn im Einsatz und bauen gemeinsam mit dem Verein Notpfote Animal Rescue e.V. unsere fünf Partner-Tierheime in Grenznähe aus und schaffen Platz für 300 Flüchtlingstiere. In den neuen Ausläufen und Quarantäneplätzen können sich die oftmals traumatisierten Hunde und Katzen, die von ihren flüchtenden Menschen aufgrund der Einreisebestimmungen nicht mitgenommen werden können, ausruhen, medizinisch versorgt werden und für die Ausreise auf Pflegeplätze in Deutschland vorbereiten. Auch in unserem ukrainischen Partner-Tierheim haben wir zusätzlich Platz für ca. 130 Tiere geschaffen. So können auch dort noch mehr Tiere aus dem Kriegsgebiet aufgenommen werden, um weiter über die Grenze in die EU einzureisen.

Mehr Quarantäneplätze für ukrainische Tiere im Grenzgebiet

Tiere, die aus der Ukraine in ein anderes Land einreisen wollen, müssen gewisse Bedingungen erfüllen – dazu gehört je nach Vorgaben des Bestimmungsortes die Quarantäne, Impfungen, Mikrochip, Pass sowie ein Blutnachweis über einen gültigen Tollwutschutz. Die EU-Länder haben sich auf eine vereinfachte Einreise für Menschen mit ihren sogenannten Haustieren geeinigt und erlauben diese. Das Tier muss dann am Zielort unverzüglich dem Veterinäramt gemeldet werden, um die am Ort üblichen Vorkehrungen zum Seuchenschutz zu treffen. In der Praxis zeigt sich, dass die Flucht mit Tieren zusammen häufig schwierig ist, auch wenn von vielen Seiten Hilfe gegeben wird.

Mit mehr Quarantäneplätzen in örtlichen Tierheimen können wir noch mehr Tieren und ihren Menschen dabei helfen, die Vorschriften einzuhalten und aus der Ukraine zu fliehen. Nach Genehmigung der Veterinärämter können die ukrainischen Hunde und Katzen zu Pflegestellen weiterreisen oder von liebevollen Familien adoptiert werden, sollten sie nicht bei ihren ursprünglichen Halter:innen bleiben können.

Einreisebestimmungen für evakuierte Tiere müssen angepasst werden

Die aktuellen EU-Einreisebestimmungen für Tiere sind zwar eine wichtige Maßnahme gegen die Einschleppung von gefährlichen Krankheiten wie der Tollwut, sie erschweren jedoch die Flucht aus der Ukraine enorm.

Wir fordern daher, dass professionell agierenden Tierschutzvereinen und Organisationen keine Hürden in den Weg gelegt werden bei der Evakuierung von Tieren aus zerbombten Tierheimen und verlassenen Kriegsschauplätzen.

So können Sie Hunden und Katzen aus der Ukraine helfen

Wenn Sie einen tierischen Mitbewohner bei sich aufnehmen möchten (ob zur Pflege oder dauerhaft), wenden Sie sich an den Verein Notpfote Animal Rescue e.V. Dieser vermittelt gemeinsam mit seinen Partnertierheimen in Deutschland Hunde und Katzen aus der Ukraine.

Melden Sie sich dafür unter der Telefonnummer +4915141671913 bei Elke Balzer.

Oder per E-Mail: [email protected]

Unterstützen Sie unsere Arbeit

Wir werden uns weiterhin unermüdlich für die Rettung der Tiere und Menschen aus der Ukraine einsetzen. Gerne können Sie unseren Einsatz an der ukrainischen Grenze unterstützen.