OFFENE Wunden am Rücken! So leiden Esel auf Santorin jeden Tag!

YouTube / Network For Animals

Auf der griechischen Insel Santorin leiden die Esel jeden Tag furchtbare Qualen. Von früh morgens bis spät abends werden die sanftmütigen Tiere gezwungen, tausende Touristen auf ihrem Rücken die steilen Wege und Treppen hinauf zur Hauptstadt Fira zu tragen. Tierführer schlagen die erschöpften Tiere regelmäßig mit harten Gegenständen, um sie zum Weitergehen zu bewegen – zum Beispiel mit Plastikrohren, Seilen oder Peitschen. Schweißgebadete Esel mit offenen Wunden an den Beinen sind keine Seltenheit.


Den erschöpften Eseln wird keine Pause gegönnt; auch medizinische Versorgung oder ausreichende Möglichkeiten zum Trinken fehlen den ausgebeuteten Tieren gänzlich.

Bitte helfen Sie das Leid zu beenden und schreiben Sie eine höfliche Email auf Englisch an den zuständigen Bürgermeister Anastasios-Nikos Zorzos und an den Präsident Georgios Nomikos des Gemeinderats.


7 Tage die Woche von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang ausgebeutet und missbraucht

Viele der Esel leiden aufgrund von schlecht sitzenden Sätteln und der großen Belastung durch die oftmals viel zu schweren Touristen an schweren Verletzungen. Einige Tiere weisen schlimme, tiefe Wunden an der Wirbelsäule auf.

Sind die Esel zu schwach und können ihre „Arbeit“ nicht mehr ausreichend verrichten, werden sie oftmals ausgesetzt, sich selbst überlassen oder schlichtweg getötet, indem sie ins Meer geworfen werden und ertrinken.

Unfälle sind nicht selten

Im Jahr 2015 wurde eine deutsche Urlauberin auf Santorin, vor den Augen ihres Mannes, von einem Esel zu Fall gebracht und totgetrampelt.

Esel leiden still

Im Gegensatz zu Pferden zeigen Esel kaum Reaktionen auf Schmerz, Angst oder Krankheit. Sehen sie sich einer potenziellen Gefahr ausgesetzt, verwurzeln sie erst einmal ihre Füße am Boden, um die Situation zu analysieren. Nur zu häufig wird Eseln deshalb „Sturheit“ zugeschrieben, wo sie doch aller Wahrscheinlichkeit nach schlichtweg Angst empfinden.
  

Esel sind intelligente, verspielte und freundliche Tiere, die enge Bindungen miteinander eingehen. Jeder Mensch sollte für diese wundervollen Vierbeiner Mitgefühl empfinden und nicht an ausbeuterischen Touristenattraktionen teilnehmen.

Was Sie tun können

  • An vielen Urlaubsorten werden Tiere zu Touristenzwecken misshandelt und benutzt. Tierfreunde sollten dringend von Urlaubsattraktionen wie Elefantenreiten, Tiershows, Fotoshootings mit exotischen Tieren oder dem Reiten auf Eseln absehen.
  • Sollten Ihnen im Urlaub vermeintliche „Attraktionen“ mit Tieren angeboten werden, sagen Sie dem Veranstalter, dass Sie diese aus Tierschutzgründen ablehnen.
  • Bitten Sie Ihren Reiseveranstalter/Ihr Reisebüro in Deutschland, Elefanten- und Eselreiten sowie Delfinarien- und Zoobesuche aus Tierschutzgründen grundsätzlich nicht mehr anzubieten.

Unsere Autoren

Jana Hoger

Fachreferentin für den Bereich Tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland.