Playmate Ramona Bernhard mit Raubtier-Bodypainting gegen Tierquälerei bei Circus Krone – Einladung zu PETA-Aktion / 18.10.2017, 13:15 Uhr / Stuttgart

Stuttgart, 16. Oktober 2017 – Frauenpower gegen Tierquälerei: Ramona Bernhard, Fotomodell und Playmate, protestiert gemeinsam mit der Tierrechtsorganisation PETA am Mittwoch, 18. Oktober, ab 13:15 Uhr auf dem Schlossplatz vor den Königsbau-Passagen in Stuttgart gegen die Haltung von Wildtieren in Zirkussen. Dafür präsentiert sie sich lediglich mit einem exotischen Bodypainting auf der Haut. Anlass für die Aktion ist ein Gastspiel von Circus Krone in der Stadt, das in der darauffolgenden Woche beginnt. Der Zirkus führt zahlreiche Wildtiere wie Löwen, Tiger, Elefanten und ein Nashorn mit sich. Die Elefanten werden dort in der Regel nachts an zwei Beinen fixiert und mit dem Elefantenhaken – einem Stock mit einem spitzen Metallhaken – gequält, damit sie gehorchen. Die Raubkatzen müssen Peitsche und Stock fürchten, wenn sie die eintönigen Tricks in der Manege verweigern. Daneben führen die andauernden Reisen auf engen LKW zu enormem Stress bei den Tieren. PETA fordert ein Wildtierverbot für Zirkusse, da die Tiere in den Unterhaltungsbetrieben niemals artgerecht gehalten werden können.
 
„Das Leiden der Tiere im Zirkus muss endlich ein Ende haben“, so Dr. Yvonne Würz, Fachreferentin für Tiere ein der Unterhaltungsbranche bei PETA. „In Stuttgart werden wir dieser Forderung mit Unterstützung von Ramona Bernhard Nachdruck verleihen.“
 
Die Stadt Stuttgart hat vor einigen Monaten zwar ein kommunales Wildtierverbot beschlossen, dieses tritt allerdings erst 2019 in Kraft. Bis dahin dürfen Unternehmen wie Circus Krone weiterhin durch tierschutzwidrige Haltung und gewaltvolle Dressur verhaltensgestörte Tiere zur Schau stellen. PETA ermutigt andere Städte und Gemeinden, ebenfalls Wildtierverbote zu beschließen. Auf PETA.de/Musterantrag steht ein Musterantrag zur Verfügung, mit dem Kommunalparteien in ihrer Stadt für ein Wildtierverbot aktiv werden können.
 
Mehrere Veterinärbehörden, Staatsanwaltschaften und behördliche Gutachter stellten bei Circus Krone in den vergangenen Jahren wiederholt gravierende Missstände bei der Tierhaltung fest, die die Tierrechtsorganisation im Wortlaut auf ihrer Internetseite veröffentlicht hat. Darin ist beispielsweise von „erheblichen Leiden“ der Pferde die Rede; bei den Elefanten wurden „deutliche Haltungsmängel und Verhaltensstörungen“ sowie „degenerative Veränderungen“ des Bewegungsapparats nachgewiesen.
 
PETA fordert ein grundsätzliches Verbot von Tieren im Zirkus, denn die Unterbringung in kleinen Gehegen, die ständigen Transporte sowie die von Gewalt und Zwang geprägte Dressur führen zu Verhaltensstörungen, Krankheiten und oftmals zu einem frühen Tod.

WANN & WO:
Mittwoch, 18. Oktober 2017, 13 bis 14 Uhr, Schlossplatz (vor Königsbau-Passagen) Stuttgart

Weitere Informationen:
PETA.de/CircusKrone
PETA.de/Tierverbot-Zirkus
PETA.de/Zirkusunfaelle

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, [email protected]