Europäischer Tag der Meere: PETA-Expertin gibt 8 Tipps, wie Menschen Fischen und anderen Meerestieren helfen können, auch wenn sie gar nicht am Meer wohnen

Stuttgart, 19. Mai 2020 – Morgen ist der Europäische Tag der Meere. Nachdem viele Strände in den vergangenen Wochen aufgrund der Corona-Pandemie gesperrt waren, öffnen deutsche Küstenabschnitte langsam wieder für Besucher. Doch man muss gar nicht am Meer wohnen, um einen Beitrag zum Schutz der Meere zu leisten. Meeresbiologin Dr. Tanja Breining, Fachreferentin für Fische und Meerestiere bei PETA, hat acht Tipps zusammengestellt, wie jeder Einzelne einen persönlichen Beitrag dazu leisten kann, Fische und andere Meerestiere zu schützen, egal wo er lebt.
 
„Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie sich ihre Alltagsentscheidungen auf die Weltmeere auswirken“, so Dr. Tanja Breining. „Wer ein paar Dinge beachtet, trägt beachtlich zum Schutz der empfindsamen Meeresbewohner bei.“
 
1)      Fische oder Krebstiere / Kopffüßer vom Speiseplan streichen: Vor allem der Gesundheit der Fische aber auch der eigenen Gesundheit zuliebe. Fischfleisch ist oftmals mit Plastik, Schwermetallen wie Quecksilber (im Fleisch größerer Raubfische) und Umweltgiften wie Polychlorierten Biphenylen (PCB) angereichert. Wenn niemand mehr Fisch isst, können pro Jahr weltweit mehr als zwei Billionen der Tiere vor einem qualvollen Erstickungstod gerettet werden.
 
2)      Familie und Freunde darüber informieren, wie schlau, sozial und kommunikativ Fische sind: PETAs Feature gibt einen Einblick in die faszinierende Welt der Unterwassertiere: PETA.de/Fische
 
3)      Von Politikern die Ausweisung von Meeresschutzgebieten nachdrücklich einfordern: Zum Beispiel durch das Unterschreiben der PETA-Petition: PETA.de/Meeresschutzgebiete-Petition
 
4)      Meereszoos boykottieren: In Meereszoos werden Tausende Meeresfische, Kraken, Krebse oder sogar Orcas und Delfine eingesperrt, nachdem sie ihrer Heimat entrissen wurden. Tierfreunde können sich gegen den Neubau dieser Einrichtungen aussprechen, indem sie z.B. PETAs Petition gegen den in Pfungstadt geplanten Meereszoo Shark City unterschreiben: PETA.de/Sharkcity-Petition
 
5)      Sich bei der japanischen Botschaft für ein Ende des Delfinmassakers in Taiji aussprechen: In der Bucht von Taiji werden jedes Jahr zwischen September und März mehrere Hundert bis Tausende Delfine brutal getötet. Vorbeiziehende Delfingruppen werden in die Bucht getrieben, die anschließend mit Netzen abgesperrt wird, so dass die Tiere nicht fliehen können. Die schönsten Delfine werden für Zoos aussortiert, wo sie dann lebenslang eingesperrt sind. Alle anderen Tiere werden getötet und zu Fleisch verarbeitet. Weitere Informationen unter: PETA.de/DieBucht
 
6)      Kreuzfahrtschiffe meiden: Die riesigen Passagierschiffe haben eine extrem schlechte Umweltbilanz. Sie vermüllen und verpesten die Meere und zerstören damit die Heimat von Millionen Tieren.
 
7)      Plastik reduzieren: Denn Plastik landet im Meer und zerstört den Lebensraum der Tiere. Weitere Informationen unter: PETA.de/Plastik-Muell-im-Meer
 
8)      Klimafreundlich, sprich vegan, leben: In Folge der Erderwärmung erwärmen sich auch die Ozeane. Korallen sterben und mit ihnen Millionen Riffbewohner. Je mehr Menschen sich für eine klimafreundliche Ernährung entscheiden, desto gesünder bleiben die Meere und ihre Bewohner. Weitere Information unter: PETA.de/Themen/Klimawandel
 
PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein: eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

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Valeria Goller, +49 711 860 591-521, [email protected]