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„Dr. Antonio Martins“ ist tierleidfrei: Green Coco Europe GmbH distanziert sich von Affenausbeutung für Kokosprodukte – PETA lobt wegweisenden Schritt

Stuttgart, 10. Februar 2022 – Nachdem PETA eine Recherche veröffentlicht hatte, die zeigte, wie Affen in Thailand für die Kokosnussernte ausgebeutet werden, wandte sich die Green Coco Europe GmbH an die Tierrechtsorganisation. Das Unternehmen – bekannt unter der Marke „Dr. Antonio Martins“ – lieferte eigenständig Nachweise dafür, dass es für seine Kokosprodukte, unter anderem Kokoswasser und Kokossäfte, ausschließlich Kokosnüsse aus fairen Anbaugebieten mit tierleidfreien Methoden bezieht. PETA setzt die Green Coco Europe GmbH nun auf ihrer Webseite auf die Liste von Unternehmen und Marken, die der Organisation zugesichert haben, ihre Kokosprodukte ausschließlich von Herstellern zu beziehen, die keine Affen einsetzen.

„Die Green Coco Europe GmbH beweist, dass für nachhaltigen Genuss und faire Kokosprodukte keine Tiere ausgebeutet werden müssen. Mit diesem Schritt setzt das Unternehmen ein klares Statement gegen Tiermissbrauch. Wir loben die Green Coco Europe GmbH für ihre Eigeninitiative und hoffen, dass sich viele weitere Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst werden und diesem Vorbild folgen“, so Tobias Schalyo, Marketing Manager für den Bereich Vegan Food bei PETA.

Affen in Thailand für Kokosindustrie ausgebeutet – Produkte auch in Deutschland erhältlich
Im Juli 2019 und auch 2020 deckten PETA Asiens Mitarbeiter systematischen Tiermissbrauch in Thailand auf. Dort wurden Affen – die Berichten zufolge unter anderem illegal als Babys in freier Wildbahn gefangen wurden – gezwungen, Kokosnüsse für den Export in die ganze Welt zu pflücken. Auch Deutschland importierte 2018 fast 511 Tonnen thailändisches Kokos. Während der Recherche wurden bei den Tieren Verhaltensstörungen beobachtet, was auf extremen Stress hindeutet – ein angebundener Affe kaute aus Verzweiflung sogar an seinem eigenen Arm. Ein anderer, ebenfalls mit einem Seil festgebunden, schrie während des Trainings panisch und versuchte, wegzulaufen. Auf der Ladefläche eines Fahrzeugs war ein Affe in einem Käfig eingesperrt; er rüttelte immer wieder an den Gitterstäben – ein verzweifelter und doch vergeblicher Versuch, zu entkommen. Augenzeugen dokumentierten, dass die sensiblen Tiere teils an alten Autoreifen inmitten von Müll angekettet oder in Käfigen ausharren mussten, die kaum größer waren als sie selbst.

PETA steht seit Bekanntwerden dieser Missstände mit vielen Unternehmen in Kontakt und prüft kontinuierlich, welche Marken als Nächstes auf die Liste der leidfreien Kokosprodukte aufgenommen werden können. Über 26.000 Läden – darunter etwa Tegut, Costco und Tesco – verkaufen bereits keine Kokosmilch mehr von Marken, die ihre Kokosnüsse von Affen pflücken lassen.

In Thailand werden Affen für die Kokosernte ausgebeutet. / © PETA Asia

Bild- und Videomaterial ist hier verfügbar und kann für Berichterstattungen verwendet werden.

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie in irgendeiner Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

Weitere Informationen:

PETA.de/themen/Kokosprodukte-Affen-Missbrauch

Pressekontakt:

Valeria Goller, +49 711 860591-521, [email protected]