Termineinladung: Bitte keine Fashion Victims mehr – PETA demonstriert für die wahren Opfer der Modeindustrie: Kaninchen, Schafe, Ziegen und Gänse

Tierrechtsorganisation fordert Berliner Fashion-Week-Designer auf, künftig nur noch tierfreundliche, vegane Materialien zu verwenden

Berlin / Stuttgart, 15. Januar 2021 – „The face of fashion is fear“: Unter diesem Motto demonstriert PETA am Montag ab 8:15 Uhr vor dem Veranstaltungsort der Fashion Week, dem Kraftwerk Berlin. Mit Schaf-, Ziegen- und Gänsemasken machen die Aktivisten dort auf das Tierleid aufmerksam, das sich hinter Leder, Wolle, Daunen und Co. verbirgt: Sie wollen die Besucher der Fashion Week über tierfreundliche Mode aufklären und zugleich einen Appell an Designer und Unternehmen richten, sämtliche Kleidung mit tierischen Materialien auszulisten. 

Die Tierrechtsorganisation fordert die Modeschöpfer auf, die Verarbeitung von Schafs- und Alpakawolle, Leder, Kaschmir, Mohair, Angorawolle, Daunen und Seide einzustellen, da all diese Materialien für die Tiere mit immensen Qualen und Angst verbunden sind. Während Pelz bereits für zahlreiche Designer ein Relikt der Vergangenheit ist, verwenden nach wie vor viele Couturiers die Haut, das Haar oder die Federn verschiedener Tiere, die dafür getötet oder misshandelt werden.

„Leder, Daunen und Wolle ohne Tierleid gibt es nicht“, so Jens Vogt, Aktionskoordinator bei PETA. „Sämtliche Kleidungsstücke, die Materialien tierischen Ursprungs beinhalten, sind Produkte der Angst. Viele Designer verwenden bereits tierfreundliche Alternativen. Diejenigen, die das noch nicht tun, fordern wir auf, Gewalt und Missbrauch konsequent aus ihren Kollektionen zu streichen und ausschließlich auf vegane Mode zu setzen.“

Hintergrundinformationen

PETA und ihre internationalen Partnerorganisationen haben bereits zahlreiche Videos veröffentlicht, die zeigen, wie Arbeiter Schafe und Alpakas treten, schlagen und verletzen, um an die Wolle der völlig verängstigten Fluchttiere zu gelangen. Ziegen tragen in Mohair– und Kaschmirbetrieben klaffende, blutige Wunden von der Schur davon. Rinder werden für Leder im Gesicht verbrannt, mit Elektroschocks gequält, geschlagen und anschließend im Schlachthaus getötet. Auch Daunenprodukte sind mit immensem Tierleid verbunden: Um Jacken und andere Produkte aus Daunen herzustellen, reißen Arbeiter Gänsen die Federn büschelweise aus. Für die Seidenproduktion werden Seidenraupen lebendig gekocht.

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

Details zur Aktion:

Datum: Montag, 18. Januar 2021

Uhrzeit: 8:15 – 9:30 Uhr

Ort: Vor dem Kraftwerk, Köpenicker Str. 70, 10179 Berlin

Kontakt vor Ort: Jens Vogt (den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her)

Weitere Informationen:

PETA.de/Wolle-Opfer

PETA.de/Themen/Responsible-Down-Standard/

PETA.de/Themen/Hintergrundwissen-Leder/

Pressekontakt:
Sophie Burke, +49 711 860591-528, [email protected]