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Termineinladung: PETA ZWEI-Streetteam appelliert morgen mit „Meat Shame“- Aktion in Saarbrücken an Konsumenten: „Wir können freundlich oder grausam sein!“

Saarbrücken / Stuttgart, 27. August 2020 – Viele Menschen möchten kein Tierleid unterstützen, blenden die Missstände in der Industrie jedoch weitgehend aus und greifen trotz des schlechten Gewissens nach wie vor zu gewohnten Produkten, die mit Tierquälerei verbunden sind. Daher erinnert das freiwillige PETA ZWEI-Streetteam Saarbrücken morgen ab 15 Uhr in der Trierer Straße nahe dem Hauptbahnhof daran, wie Hühner, Rinder, Schweine und andere Tiere in der Ernährungsindustrie für den menschlichen „Gaumenkitzel“ leiden müssen und dass das Töten fühlender Lebewesen unabhängig von der Haltungsform niemals gewaltfrei sein kann. Die Aktionsteilnehmer tragen ihre Botschaft mit Schildern an die Passanten heran und stülpen sich braune Plastiktüten über den Kopf, die das schlechte Gewissen symbolisieren. Mit der „Meat Shame“-Aktion appelliert das Streetteam an alle Menschen, sich für eine tierfreundliche, vegane Ernährung zu entscheiden.

„Wir haben bei jeder Mahlzeit die Wahl: Wir können freundlich oder grausam sein. Es gibt für alle Fleisch- und Wurstprodukte pflanzliche Alternativen. Kein Lebewesen verdient es, wegen eines kurzen Gaumenkitzels gequält und getötet zu werden. Auch ‚Tierschutzlabel‘ und ‚Bio-Fleisch‘ sind reine Augenwischerei. Denn Fleisch ist immer ein Teil eines getöteten Tieres, das verzweifelt um sein Leben gekämpft hat. Die einzigen tierfreundlichen Lebensmittel sind vegane Lebensmittel“, so Streetteamleiterin Valentina Gelardi.
 
Jährlich 800 Millionen getötete Lebewesen allein in Deutschland: Wie tierlieb sind wir wirklich?
Der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern ist unweigerlich mit immenser Tierquälerei verbunden. Für tierische Produkte werden Kälbern die Hornansätze ausgebrannt, männlichen Ferkeln die Hoden herausgerissen und Puten die Schnäbel gekürzt – dies sind nur einige Beispiele der grausamen Praktiken, die Tiere in der Industrie oft ohne Betäubung über sich ergehen lassen müssen. Dicht an dicht gedrängt sind sie in enge Ställe gesperrt und sehen auf dem Weg zum Schlachthof häufig erstmals in ihrem Leben Tageslicht. Ganz gleich, ob Rind, Schwein oder Huhn, ob konventionelle oder ökologische Haltung: Tiere als leidensfähige Lebewesen werden in der Industrie anhand ihrer Leistung und ihres Nutzens für den Menschen beurteilt – und der Appetit der Menschen auf Fleisch tötet allein in Deutschland jedes Jahr 800 Millionen Landlebewesen. In der Ernährungsindustrie werden Tiere ausgebeutet und getötet, obwohl sie ihr natürliches Lebensalter nicht annähernd erreicht haben. Kopfüber an einem Bein hängend wird ihnen im Schlachthaus die Kehle durchtrennt – Millionen von ihnen sind dabei nicht ausreichend betäubt. [1]
  
PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
 
Das PETA ZWEI-Streetteam Saarbrücken ist ein Verbund freiwilliger Unterstützer, die sich für die Ziele der Jugendkampagne PETA ZWEI der Tierschutzorganisation PETA Deutschland e.V. einsetzen.
 
[1] http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/100/1710021.pdf.
 
Details zur Aktion:
 
Datum: Freitag, 28. August 2020
Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Ort:  Trierer Straße 1, 66111 Saarbrücken
Kontakt vor Ort: Valentina Gelardi (den telefonischen Kontakt stellen wir auf Anfrage gerne her)
 
Sendefähige Radio-O-Töne zum Thema „Warum macht PETA Straßenaktionen?“, zu Menschenaffen in Zoos und zu vielen weiteren Tierrechtsthemen finden Sie in PETAs Audioportal. PETAs Fachreferenten stehen Ihnen selbstverständlich nach wie vor für persönliche Interviews zur Verfügung.
 
Weitere Informationen:
Veganstart.de
 
Pressekontakt:
Valeria Goller, +49 711 860591-521, [email protected]