#GivingTuesday: Hilf traumatisierten Tieren
Der Zähler ist abgelaufen.

Tiere im Krieg in der Ukraine unter Beschuss: PETA setzt Engagement von Ungarn aus in Zusammenarbeit mit Notpfote Animal Rescue e.V. fort

Ausbau ukrainischer und ungarischer Tierheime, um mehr Leben retten zu können

Kiew / Neuss / Stuttgart, 12. Mai 2022 – Seit Beginn des Angriffskriegs auf die Ukraine konnte PETA mehr als 1.000 Tieren von Polen aus helfen. Nun setzt die Organisation ihre Arbeit von Ungarn aus fort. Gemeinsam mit dem Verein Notpfote Animal Rescue e.V., fünf ungarischen und einem ukrainischen Tierheim sollen beispielsweise durch Ausbauten sowie Aufstockung der Tierheimangestellten weitere Kapazitäten geschaffen und möglichst viele Tiere evakuiert werden. PETA versorgt auch weiterhin Tiere in der Ukraine mit Nahrung und hilft dabei, die Rettungsschleuse auszubauen. Parallel suchen die Vereine Pflegestellen und Menschen, die Tiere dauerhaft bei sich aufnehmen können.  

„Tausende zurückgelassene Tiere in der Ukraine leiden weiterhin an Hunger und unter fehlender medizinischer Versorgung, zudem wurden auch Tierheime bombardiert. Ukrainische Tierschützerinnen und Tierschützer sowie Flüchtende legen gefährliche Wege zurück, um uns ihre Schützlinge anzuvertrauen. Wir tun alles, um weiterhin Tieren helfen zu können. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass alle seuchenrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden“, so Judith Pein im Namen von PETA.

Aktuelles Engagement vor Ort
PETA liefert nach wie vor Tiernahrung und hilft zudem dabei, die Partnertierheime in Ungarn mit Mitarbeitenden aufzustocken, um die Mehrzahl an Tieren versorgen zu können. Durch den Aus- und Neubau von Quarantäneplätzen konnten bereits etwa 400 neue Plätze in den ungarischen sowie weitere in dem ukrainischen Tierheim geschaffen werden. In diesen sollen auch Hunde und Katzen aus zerstörten Einrichtungen sowie zurückgelassene Tiere aufgenommen und ausreisefertig gemacht werden. Um möglichst viele Tiere aus der Ukraine evakuieren zu können, versuchen die Vereine zudem, möglichst viele Hunde und Katzen aus den Tierheimen in Ungarn zu vermitteln.

Vermittlung erfolgt über Notpfote Animal Rescue e.V.
Nach Genehmigung der Veterinärämter können die ukrainischen Hunde und Katzen auf Pflegestellen weiterreisen oder adoptiert werden, sollten sie nicht bei ihren ursprünglichen Menschen bleiben können. Die Vermittlung übernimmt der Verein Notpfote in Zusammenarbeit mit seinen Partnertierheimen in Deutschland. Angebote zur Aufnahme ukrainischer Tiere von Tierheimen und Pflegestellen sowie Adoptionsanfragen nimmt Notpfote Animal Rescue e.V. unter +49 151 41671913 entgegen.

PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

 
PETA hilft, neue Kapazitäten zu schaffen, um Tiere evakuieren zu können. / © PETA Deutschland e.V.

Dieses und weiteres Bildmaterial steht hier zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen:
PETA.de/Neuigkeiten/Ukraine-Notpfote-Unterkuenfte
PETA.de/Neuigkeiten/Ukraine-Einsatz

Pressekontakt:

Valeria Goller, +49 711 860591-521, [email protected]