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Traberverband will Peitschenschläge bei Trabrennen abschaffen – PETA begrüßt Ankündigung: „Schritt längst überfällig, Galoppverband muss jetzt folgen“

Stuttgart, 1. Juni 2022 – Der Hauptverband für Traberzucht e.V. hat vor wenigen Tagen angekündigt, Peitschenschläge bei Trabrennen zu verbieten. Mit dem neuen Regelwerk würden ab Herbst die „schwedischen Bestimmungen“ übernommen. Mutmaßlich bezieht sich der Verband dabei auf die seit 1. Januar 2022 geltende Regelung, wonach bei Pferderennen in Schweden die Peitsche nur noch im Notfall zur Abwendung gefährlicher Situationen eingesetzt werden darf. Bis zum Inkrafttreten der neuen Regelung werden die bestehenden Maßnahmen bei Peitscheneinsatz verschärft, weil „das Verhalten einiger Aktiver nach wie vor zu wünschen übrig“ lässt. Bisher sind laut aktueller verbandsinterner Regelung bis zu fünf Schläge erlaubt. Die Ankündigung kommentiert Peter Höffken, Fachreferent bei PETA:

„Seit Jahren prangern wir die Peitschenschläge bei Trab- und Galopprennen an. Insbesondere auf der Zielgeraden wird oft auf die Tiere eingedroschen, um das Letzte aus ihnen herauszuholen. Jetzt muss auch der Galopprennverband nachziehen und endlich die Peitsche verbieten. Die Abschaffung der Peitschenschläge ist längst überfällig und darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Branche einer grundlegenden Tierschutzreform unterziehen muss.“  

Wir weisen darauf hin, dass das Statement auch in gekürzter Form verwendet werden kann.

Peter Höffken / © PETA Deutschland e.V.

Das Motiv senden wir auf Anfrage gerne zu.

Weitere Informationen:
PETA.de/Neuigkeiten/Schweden-peitschen-Pferderennen
PETA.de/Themen/Pferderennen
PETA.de/Presse/Harte-Peitschenschlaege-bei-Trabrennen-in-Dinslaken-Peta-erstattet-Anzeige-bei-Kreisveterinaerbehörde
PETA.de/Neuigkeiten/Traber-Berlin-Anzeige

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Sophie Burke, +49 711 860591-528, [email protected]