Bitten Sie die kanadische Regierung, das Robbenmassaker zu beenden!

Im Frühling kommen die grönländischen Sattelrobben an Kanadas Küsten, um dort auf den Eisschollen ihre Babys zu bekommen. Gleichzeitig zieht dieses Ereignis Arbeiter einiger weniger Fischerei-Großunternehmen aufs Eis. Zehntausende der liebenswürdigen Tiere werden grausam erschlagen oder erschossen, um ihre Felle auf dem internationalen Pelzmarkt verkaufen zu können. Zumeist werden die Robbenbabys im Alter von höchstens drei Lebensmonaten abgeschlachtet. Einige Tiere werden angeschossen, können ins Wasser fliehen und verbluten dort. In der Regel werden die Tiere jedoch von den Robbenjägern erschlagen, doch auch das gelingt nicht immer. Die Jäger zertrümmern ihre Augen, Wangen oder den Mund und ziehen sie dann an Schiffshaken über das Eis und häuten sie häufig sogar bei lebendigem Leib.

Fordern Sie Kanada auf, das Robbenschlachten zu beenden

Jedes Jahr gestattet es die kanadische Regierung den Robbenjägern, zehntausende Robben zu erschießen und zu erschlagen. Bis eine Robbe wirklich tot ist, ist dabei oft mehr als nur ein Schlag nötig. Teils sterben die Tiere langsam und qualvoll auf dem Eis. Und diese Tierquälerei wird fortgesetzt, obwohl alle großen Märkte den Import von Robbenfell mittlerweile verbieten, etwa die USA, die EU und Russland.

Die gute Nachricht ist: Das Ende rückt näher. Das kommerzielle kanadische Robbenschlachten hängt an einem seidenen Faden. Die Robben brauchen jetzt Ihre Hilfe, damit diese Tierquälerei ein für alle Mal ein Ende findet!
 
Der kanadische Premierminister Justin Trudeau ist seit seiner Amtseinführung schon viele soziale Probleme angegangen. Nun hat er die Möglichkeit, Lebewesen zu helfen, die dringend seine Hilfe brauchen.
 
Bitte fordern Sie Premierminister Trudeau auf, den Robben zu helfen und das kommerzielle Robbenschlachten nicht mehr staatlich zu fördern.

Online Petition

Please Help End Canada’s Commercial Seal Slaughter

Dear Prime Minister,

You've been compassionate and forward-thinking on many issues, and now you have an opportunity to offer help to others who desperately need it: seals. Not only has Canada's commercial seal slaughter been condemned around the world, it's also decried by many caring Canadians.
 
Thank you for your consideration of this important matter.

Sincerely,

 

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Justin Trudeau CC BY 2.0 | via Wikimedia Commons

Übersetzung auf Deutsch:

Betreff: Bitte helfen Sie uns dabei, das kommerzielle Robbenschlachten in Kanada zu beenden

Sehr geehrter Herr Premierminister Trudeau,

Sie haben bereits in vielen Bereichen gezeigt, dass Sie Mitgefühl besitzen und zukunftsorientiert denken. Nun bietet sich Ihnen die Möglichkeit, anderen zu helfen, die ganz dringend Ihre Hilfe brauchen: Robben. Das kommerzielle kanadische Robbenschlachten wird weltweit verurteilt. Und auch viele mitfühlende Kanadierinnen und Kanadier prangern es an.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen in dieser wichtigen Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

 

Die Fakten

Das kanadische Fischereiministerium hat 2017 bereits erwachsene Robben zum Töten freigegeben. Die Abschussquote der Hauptjagd auf neugeborene Jungtiere wird im April bekannt gegeben. (1,2)

Insgesamt wurden laut Fischereiministerium im Jahr 2016 66.000 Sattelrobben vor den Küsten vor Neufundland und Quebec getötet.(3) Dies waren rund 14,1 Prozent der offiziell zugelassenen Fangquote von 468.200 Tieren.

Das kommerzielle Robbenschlachten ist lediglich ein Zugewinn einiger weniger Fischerei-Unternehmen in der Nebensaison und macht nur 1% der neufundländischen Wirtschaft aus. Auch ist das Abschlachten der Robben keineswegs eine Lebensgrundlage für Kanadas Einwohner – die Jagd der Inuit macht bloß 3% des gesamten Robbenschlachtens aus.

2009 hat die EU ein Import- und Handelsverbot von Robbenprodukten verabschiedet. Am 28. Oktober 2010 trat das Verbot in Kraft. Mit Russland fiel im Dezember 2011 das wichtigste Abnehmerland von Robbenprodukten weg – 95% der Robbenfellprodukte gingen nach Russland. Als letztes Land trat im April 2017 in der Schweiz ein Robbenimportverbot in Kraft, nachdem PETA zuvor an die Parlamentarier appelliert hatte.


Quellen:

1)    Ministry of Fisheries and Oceans Canada (2017): Harp Seal Fishery Opening. Online: http://www.nfl.dfo-mpo.gc.ca/NL/CP/Orders/2017/nf17015HarpSealFisheryOpening (06.04.2017)
2)    VOCM.com (2017): DFO Corrects FISH-NL on Seal Fishery Reopening. 27. März 2017. Online: http://vocm.com/news/dfo-corrects-fish-nl-on-seal-fishery-reopening/ (06.04.2017)
3)    Jani Actman (2017): Demand For Seal Products Has Fallen—So Why Do Canadians Keep Hunting? In: National Geographic Online, 05. April 2017. Online: http://news.nationalgeographic.com/2017/04/wildlife-watch-canada-harp-seal-hunt/  (06.04.2017)