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Tierleid auf der Salzdahlumer Vogelbörse

 
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PETA erstattet Strafanzeige

Stand August 2017
Jeden ersten Samstag im Monat findet in Wolfenbüttel die Salzdahlumer Vogelbörse statt, auf der Kaninchen, Meerschweinchen, Vögel, Gänse, Hühner, Fische und andere Tierarten verkauft werden. Eine Informantin dokumentierte dort im Mai gravierende Missstände und leidende Tiere.
Tiere auf der Salzdahlumer Vogelbörse

 
Ein krankes Küken wird von seinen Artgenossen gegen die Gitterstäbe gepresst
Kaninchen lagen in Käfigen, die gerade mal so groß wie sie selbst waren. Viele Tiere waren in zu kleinen Behältnissen zusammengepfercht. Einige hatten Verletzungen. Ein Entenküken mit einer Augenkrankheit wurde von seinen Artgenossen gegen eine Gitterwand gepresst. Zahlreiche Käfige boten den Tieren keinerlei Rückzugsmöglichkeiten, wie in den Tierbörsenleitlinien vorgeschrieben. So waren die Tiere die ganze Zeit über den Besuchern schutzlos ausgesetzt und zeigten Anzeichen von Stress. In einigen Käfigen war weder Wasser noch Futter vorhanden. Andere waren verdreckt. Viele Hühner, Enten und weitere Vögel wurden als „Nachschub“ in engen Kisten auf Lastwagen aufbewahrt. Ein rabiater Umgang mit den Tieren war üblich. Hühner beispielsweise wurden mit einem Haken an einer Stange eingefangen, an den Füßen festgehalten und in dunkle Transportkisten gesteckt.  

Die Händler hielten die Leitlinien der Bundesregierung zur Ausrichtung von Tierbörsen unter Tierschutzgesichtspunkten in weiten Teilen nicht ein. Der Veranstalter nahm die Missstände offenbar in Kauf. Aufgrund der dokumentierten Zustände erstattete die Tierrechtsorganisation Strafanzeige gegen die Verantwortlichen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig.

Tiere sind fühlende Lebewesen und keine Ware! Tiermärkte müssen verboten werden. 
Ein Kaninchen in einem viel zu engen Käfig ohne Rückzugsmöglichkeit oder Trinkwasser

 

Was Sie tun können

  • Besuchen Sie weder die Salzdahlumer Vogelbörse noch andere Tiermärkte.
  • Kaufen Sie niemals Tiere auf Märkten – auch nicht aus Mitleid.
  • Unterstützen Sie unsere Petition für ein Heimtierschutzgesetz.
  • Informieren Sie Freunde und Bekannte über das Tierleid auf diesen Veranstaltungen und verbreiten Sie unsere Informationen.
  • Schreiben Sie Leserbriefe, wenn Zeitungen über Tiermärkte und Tierausstellungen berichten.
  • Sollten Tiermärkte in städtischen Gebäuden stattfinden, schreiben Sie die Kommune an und drücken Sie Ihr Entsetzen darüber aus, dass diese Tierquälerei unterstützt wird.
  • Unsere Arbeit ist nur durch Ihre Spenden möglich – vielen Dank!
 
Falls auch Sie einen Fall von Tierquälerei beobachten, finden Sie hier wertvolle Tipps, was Sie selbst tun können. Alternativ können Sie uns den Missstand hier melden. In vielen Fällen können wir den Tieren helfen, dank Ihrer Unterstützung.