Alter Schäferhund aus illegaler Zwingerhaltung gerettet!

Der etwa 12-jährige Schäferhundrüde Satan vegetierte viele Jahre in einem Zwinger in einem tristen Hinterhof in Mecklenburg-Vorpommern. Seine Halter kümmerten sich kaum um ihn. Ein Nachbar brachte Nahrung. Mehr Zuwendung bekam Satan kaum.

Verstöße gegen die Tierschutz-Hundeverordnung

Die Schutzhütte war unzureichend: Es gab keine isolierte, und schon gar keine wärmende, weiche Liegefläche. Der Auslauf war bedeckt mit altem Kot. Manchmal hatte der Hund nicht einmal Wasser zur Verfügung. Diese Haltungsbedingungen verstießen gegen die Tierschutz-Hundeverordnung. Nachdem das Veterinäramt informiert worden war, wurde der Zwinger einmal gesäubert. Mehr verbesserte sich für den Hund offenbar nicht.

Schäferhund gerettet
Schäferhund gerettet

Ungepflegt und einsam

Satans Fell zeigte, dass er schon lange nicht mehr gebürstet worden war. Wann war er zuletzt gestreichelt worden? Ihm fehlten Sozialkontakte, Zuwendung und Auslauf. Der Hund blickte aus dem Zwinger in eine Hecke und einen leeren Hinterhof – eine völlig reizarme Umgebung. Satan wurde älter, und seine Knochen schienen zu schmerzen. Er konnte sich immer schlechter hinlegen, begann zu humpeln.

Schaeferhund gerettet

Gerettet – ein neues Leben für Satan

Glücklicherweise gab es Menschen, denen Satans Schicksal nicht egal war. Sie alarmierten PETA, und wir konnten die Hundehalter davon überzeugen, uns den älteren Rüden zu überlassen. So konnten wir Satan vor einem einsamen Tod in dem dreckigen Zwinger bewahren. Und nicht nur das! Der liebe Rüde konnte dank der Hilfe des Tierheims am See in Eisenhüttenstadt in ein wunderbares Zuhause vermittelt werden. Für ihn hat nun ein neues Leben mit neuen Freunden, einer eigenen Familie und ganz viel Liebe begonnen. Den Namen Satan sollte der liebe Kerl nicht behalten – er wurde in Angel umbenannt.

Was Sie tun können

  • Wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden oder eine illegale Tierhaltung entdecken, werden Sie bitte Whistleblower und helfen Sie den Tieren.
  • Wenn Sie bereit sind, einen tierischen Mitbewohner aufzunehmen, sollte der einzige und richtige Weg immer ins Tierheim führen. Hier warten viele große, kleine, junge und alte Tiere auf eine zweite Chance im Leben.