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Schluss mit tödlicher Tradition: PETA50Plus fordert Ende des „Martinsgans-Essens“

 
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Nächstenliebe und Barmherzigkeit zum Martinstag

Stand November 2017
Stuttgart, 7. November 2017 – Liebe statt Leiden: Alljährlich wird am 11. November der St. Martinstag gefeiert. Während der Martinszug oder das Martinssingen Martin von Tours auf friedliche Weise gedenken, werden für das sogenannte Martinsgans-Essen zahllose Vögel gequält und getötet. Das Leid der Tiere widerspricht jedoch der Botschaft des heiligen Martin. Dieser ist bekannt als barmherziger Mensch, der Armen, Bedürftigen und Hilflosen zur Seite stand. Bis heute gilt er als Inbegriff christlicher Nächstenliebe. Vor diesem Hintergrund bittet PETA50Plus, eine Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, alle Menschen, sich ihren Mitgeschöpfen gegenüber barmherzig zu zeigen und keine Gänse zu verzehren.
 
„Tradition und Tierleid müssen nicht Hand in Hand gehen“, so Sylvie Bunz, Leiterin der Kampagne PETA50Plus. „Verbraucher können heutzutage aus einer reichen Auswahl an pflanzlichen Köstlichkeiten wählen, für die kein Tier leiden oder getötet werden muss. So einfach lässt sich St. Martins Erbe von Güte und Selbstlosigkeit zeitgemäß fortführen.“
 
Etwa zehn Millionen Gänse werden jährlich in der Zeit zwischen dem Martinstag und Weihnachten getötet. Der Großteil des auf dem deutschen Markt erhältlichen Gänsefleischs stammt aus Polen oder Ungarn, wo die Vögel darüber hinaus oftmals lebendig gerupft und für die tierquälerische Produktion von Stopfleber zwangsernährt werden. Um das eigene Herstellungsverbot zu umgehen, importiert Deutschland jährlich über 300 Tonnen Foie gras aus anderen Ländern, primär aus Frankreich.
 
Gänse sind sensible und intelligente Lebewesen, die ihre Kinder lieben und meist ein Leben lang mit ihrem Partner zusammenbleiben. Sie kümmern sich aufopferungsvoll um kranke und verletzte Familienmitglieder und trauern um ihre verstorbenen Artgenossen. Manche Gänse paaren sich nach dem Tod ihres Partners nie wieder und verbringen ihr restliches Leben als Witwer oder Witwen. In Mastbetrieben leben die sozialen Tiere unter qualvollen Bedingungen und werden nach wenigen Monaten getötet. In Freiheit können sie bis zu 25 Jahre alt werden.
 
PETA50Plus ist eine Kampagne von PETA Deutschland e.V. und betreibt das bundesweit größte Onlinemagazin für Tierrechte und veganes Leben. Das Portal beschäftigt sich kritisch, hintergründig, informativ und humorvoll mit facettenreichen Aspekten rund um das Thema Tierrechte. Ohne Tabus und aus spannenden Perspektiven können Menschen der „Generation 50Plus“ hier viel Wissenswertes über ein gesundes, bewusstes und tierfreundliches Leben erfahren.
 
Weitere Informationen:
PETA50Plus.de/Bitte-keine-Martinsgans
PETA50Plus.de/Linsenbraten-mit-Rotkohl-und-Weckknoedeln
PETA50Plus.de/Katja-Luehrs-Gans-Wulli-will-leben

Kontakt:
Judith Stich, +49 30 6832666-04, JudithS@peta.de