Schutz, Liebe und Fürsorge: PETA würdigt starke Tiermütter zum Muttertag

Gerlingen, 8. Mai 2014 – Mutterliebe: Zum Muttertag am Sonntag erinnert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. an die einzigartige Verbindung zwischen Mutter und Kind. Diese besondere Beziehung besteht nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Tieren – egal welcher Spezies. PETA appelliert an alle Tierfreunde daran zu denken, dass einige der besten Mütter im Tierreich zu finden sind.
 
„Es ist faszinierend, welche Fähigkeiten Tiermütter an den Tag legen, um ihren Nachwuchs zu schützen, groß zu ziehen und für das Leben zu wappnen,“ so Kampagnenleiterin Lisa Wittmann von PETA Deutschland e.V. „Solche starken Mütter verdienen unseren Respekt und wir sollten an diesem Tag auch an sie denken.“
 
Elefanten
Die Fürsorge, die Elefantenmütter ihren Babys zukommen lassen, ist beeindruckend und ihre Liebe hält ein Leben lang. Sanft schubsen sie ihre Jungen in die richtige Richtung, liebkosen sie oder verschaffen ihnen ein kühles Bad gegen die Hitze. Dabei halten sie viel Körperkontakt und achten darauf, dass sich der Nachwuchs nie zu weit entfernt. Auch mit ihren erwachsenen Kindern bleiben die Mütter in Kontakt und haben eine enge Beziehung zu ihren Töchtern, die bis zu 50 Jahre lang andauern kann.
 
Nördlicher Seebär
Auf dem Spielplatz reagieren menschliche Mütter manchmal auf jeden Mama-Ruf, auch wenn er gar nicht vom eigenen Kind stammt. Das könnte dem nördlichen Seebären nie passieren: Wenn die Mütter von der Futtersuche zurückkehren, müssen sie ihre Jungen inmitten von hunderten oder tausenden anderen Babys wiederfinden. Dabei verlassen sich Mutter und Kind auf ihre erstaunliche Fähigkeit, sich an der Stimme wiederzuerkennen. Sie rufen und antworten immer wieder gezielt aufeinander, bis sie sich gefunden haben.
 
Kühe
Bei Kuhmüttern und ihren Babys ist es Liebe auf den ersten Blick. In den ersten Minuten nach der Geburt entwickeln die beiden eine Bindung, die ihr ganzes Leben lang halten wird. Sie halten engen sozialen Kontakt und leiden, wenn man sie voneinander trennt. Es gibt Berichte über Kuhmütter, die aus ihren Gehegen flohen und kilometerweit liefen, um nach ihren Kälbern zu suchen. Trotzdem werden täglich tausende Kuhmütter von ihren Kindern getrennt, damit der Mensch ihre Milch trinken kann.
 
Delfine
Delfine sind für ihre besonderen Synchron-Schwimmkünste bekannt. Erstaunlicherweise können Delfinmütter und ihre Babys auch ihre Atmung während der ersten Wochen nach der Geburt synchronisieren. Die Mütter stillen ihre Nachkommen bis zu zehn Jahre lang und erlauben weniger erfahrenen Weibchen, auf ihre Jungen aufzupassen, um sie auf die eigene Mutterschaft vorzubereiten.
 
Geparde
Die blitzschnellen Gepardmütter kümmern sich ganz allein um ihre Babys. Sie verteidigen ihre Kinder nicht nur gegen Raubtiere, sondern jagen auch für sie bis in den 14. oder 18. Lebensmonat der Jungen hinein. Die extrem aktiven Jungen können die Jagd für die Mutter zusätzlich erschweren: mit ihren Spielereien vertreiben sie häufig die Beutetiere. Die Mütter sind dann teils so erschöpft, dass sie während der Jagd einschlafen.
 
Hühner
Die Pflege ihrer Jungen beginnt für Hühnermütter bereits im Nest. Die Mütter drehen ihre Eier bis zu fünf Mal pro Stunde und gackern ihren ungeborenen Babys sanft etwas vor – diese zwitschern aus dem Ei heraus zurück. Nach dem Schlüpfen schützen die Mütter ihre Jungen mit ihren Flügeln vor Raubtieren. Erzählungen zufolge gibt es Hühner, die sich weigerten, ihr Nest mit frisch geschlüpften Jungen während eines Brandes zu verlassen.


Weitere Informationen:
PETA.de/TierischeBegabungen
PETA.de/Das-Sozialleben-der-Kühe
Veganstart.de
 
Kontakt:
Anneli Ick, +49 (0) 7156 17828-27, AnneliI@peta.de