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 »  »  »  »  » Helfen Sie uns, den geplanten Export eingefangener Elefantenbabys aus Simbabwe zu stoppen.

Keine Elefantenbabys für China!

 
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Bitte protestieren Sie, um den Export aus Simbabwe zu verhindern

Stand Januar 2015
Vor wenigen Wochen wurden in Simbabwe 36 Elefantenbabys der freien Wildbahn und ihren Familien entrissen. Die Tiere sollen nach China und/oder die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft werden. Einer der Elefanten ist bereits gestorben. Die Babys – alle unter fünf Jahren – warten aktuell in der Mtshibi Capture Unit auf ihren Export. Berichten zufolge sollen noch hunderte weitere Elefanten für ausländische Zoos eingefangen werden. Der Verkauf und Export dieser Elefanten verstoßen gegen das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora). Diese internationale Vereinbarung  verbietet jeden Export, der sich nachteilig auf das Überleben der Spezies auswirken könnte und den Handel mit lebenden Elefanten aus Simbabwe nur an „angemessene und akzeptable Bestimmungsorte“ autorisiert.
 
Für Elefanten ist nur die Freiheit artgerecht
Berichten zufolge kreisten Hubschrauber über den Elefantenherden des Hwange National Park in Simbabwe und schossen über die Köpfe der Tiere, um sie auseinanderzutreiben. Elefantenbabys, die nicht mithalten konnten, wurden gekidnappt. Sie alle sind zwischen 2 ½ und 5 Jahre alt – ein Alter, in dem die Tiere noch sehr stark auf ihre Mütter angewiesen sind. Weibliche Elefanten bleiben ein Leben lang bei ihren Müttern; männliche Tiere bleiben weit über 10 Jahre in der matriarchalischen Herde bevor sie sich einer Herde junger Männchen anschließen. Mutter und Kind auseinanderzureißen, ist nicht nur grausam, sondern wirkt sich auch schädlich auf die Spezies als Ganze sowie auf die einzelnen Elefanten aus. Jungtiere, die von ihren Müttern getrennt werden, sind oft so verzweifelt, dass sie Nahrung und Wasser verweigern und sterben.

Diese unschuldigen und verängstigten Babys wurden ihren Familien und ihrem natürlichen Umfeld auf traumatische Weise entrissen, nur um an den Höchstbietenden verkauft und dann ein Leben lang misshandelt und gefangen gehalten zu werden.



 

Deutsche Übersetzung des Aktionsaufrufes:

 
Bitte unternehmen Sie alles in Ihrer Macht stehende, den Verkauf und Export eingefangener Elefantenbabys zu stoppen
 
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
ich bin sehr traurig darüber, dass 36 Elefantenbabys aus dem Hwange National Park in Simbabwe eingefangen und gekidnappt wurden. Bitte tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, um den Verkauf und Export dieser Elefanten – der sich so negativ auf die Elefantenbabys selbst, aber auch ihre Herden und das Überleben der Spezies als Ganze auswirken würde – zu unterbinden.
 
Anhang II des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) erlaubt den Handel mit lebenden Elefanten aus Simbabwe lediglich an “angemessene und akzeptable Bestimmungsorte”. Die gekidnappten Elefantenbabys sind zwischen 2 ½ und 5 Jahre alt – ein Alter, in dem die Jungtiere noch stark von ihren Müttern abhängig sind. Ihren Familien entrissen zu werden, ist nicht nur traumatisch, sondern auch lebensbedrohlich. Einer der eingefangenen Elefanten ist bereits gestorben. Elefanten sind hochsoziale und emotional komplexe Tiere, die in Herden zusammenleben. Weibliche Elefanten bleiben ein Leben lang bei ihren Müttern und die männlichen Tiere bleiben weit über 10 Jahre in den matriarchalischen Herden, bevor sie sich einer Herde junger Männchen anschließen. China und die Vereinigten Arabischen Emirate sind keine angemessenen und akzeptablen Bestimmungsorte für so junge Elefanten, die für immer von ihren Müttern und den matriarchalischen Herden getrennt werden.
 
Der Verkauft und der Export der gekidnappten Elefanten verstoßen zudem gegen Artikel IV(2)(a) von CITES, da sich Unterbrechungen in der Beziehung zwischen jungen Elefanten und ihren Müttern und den matriarchalischen Herden „nachträglich auf das Überleben der Spezies“ als Ganze auswirken. Der Bestand der Tierart ist bereits gefährdet und die Verschleppung von 36 Jungtieren bedroht die schwindende Population zusätzlich. Gerüchten zufolge sollen hunderte weitere Elefantenbabys zu Waisen gemacht werden – wir dürfen also keine Zeit verlieren.
 
Trotz des internationalen Aufschreis hat Simbabwe bisher nichts unternommen. Sie befinden sich in einer einzigartigen Einflussposition, in der Sie erklären könnten, dass Simbabwe, zusammen mit China und den Vereinigten Arabischen Emiraten, gegen CITES verstößt und das Überleben geschützter Elefanten gefährdet. Bitte reagieren Sie im Sinne des Tier- und Artenschutzes und tun Sie alles in Ihrer Macht stehende, ein weiteres Einfangen unschuldiger Elefanten zu stoppen. Bitte stellen Sie sicher, dass die 35 derzeit für den Export bestimmten Tiere schnellstmöglich rehabilitiert und freigelassen werden. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
 
Mit freundlichen Grüßen