Snoop Dogg will ausgesetzten Hund „Snoop” adoptieren

Twitter / Rachel Butler RSPCA & starmaxinc / Genesis
Kurz vor Weihnachten wurde ein bestürzendes Überwachungsvideo veröffentlicht, das zeigt, wie ein Mann seinen Hund mitten auf der Straße aussetzt. Als der Mann wieder zurück ins Auto steigt, springt der Hund an der Beifahrertüre hoch und versucht, in das Innere des Autos zu gelangen. Sein Herrchen denkt gar nicht daran, ihm die Türe zu öffnen und braust davon. Der verzweifelte Hund umkreist das fahrende Auto, doch es ist bereits zu spät ...

Snoop Dogg hat ein Herz für den ausgesetzten Hund

Die britische Tierschutzorganisation „Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals” hatte den Hund bei sich aufgenommen und ihm den Namen „Snoop Dogg” gegeben. Das Überwachungsvideo, welches lediglich zur Tätersuche online gestellt worden war, ging viral und erreichte sogar den namensgebenden US-Rapper „Snoop Dogg”, der sich völlig bestürzt zeigte. Gegenüber der britischen Boulevardzeitung „The Daily Star" sagte er:

„Es ist herzzerreißend! Es ist immer Platz für einen weiteren Hund in der Casa de Snoop. Wenn er wirklich ein Zuhause braucht, hat er eins bei uns.“


Eine rührende Geste, an der sich viele Menschen ein Beispiel nehmen können.



Ob „Snoop” tatsächlich zu „Snoop” kommt oder ein anderes liebendes Zuhause findet, ist allerdings unerheblich. Wir hoffen lediglich, dass er dort die Liebe bekommt, die er verdient.


 

Hunde wie „Snoop” warten auch in deutschen Tierheimen

Auch in Deutschland landen jährlich 300.000 ausgesetzte oder ungewollte Tiere, wie „Snoop”, in Tierheimen. Dort warten sie Tag für Tag auf mitfühlende Menschen, die ihnen ein richtiges Zuhause schenken und sie als vollwertige Familienmitglieder betrachten. Hunde, Katzen und andere Tiere sind keine Gegenstände, die man einfach auf den Müll werfen kann, sollten sie gerade nicht gebraucht werden. Es sind fühlende, sensible Lebewesen und sie verdienen unsere Hingabe und Treue. Wenn auch Sie ein Tier bei sich aufnehmen wollen, so informieren Sie sich bitte gründlich und besuchen Sie immer ein örtliches Tierheim – niemals einen Züchter.

Unsere Autoren

Isabella Binder

Als Grafikerin und Content Producer kämpft Bella für die Rechte ALLER Tiere.