„Sperminator” beweist, was in der Wollindustrie schiefläuft!

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„Sperminator” beweist, was in der Wollindustrie schiefläuft!

Wo kommen eigentlich all die Schafe her, die in der Wollindustrie ausgebeutet, verletzt und getötet werden?
Zunächst einmal müssen weibliche Schafe befruchtet werden, damit sie schwanger werden und ein Lamm auf die Welt bringen können. Wie beim Scheren geht man hierbei mit Schafen um, als wären sie emotionslose Gegenstände und keine fühlenden Lebewesen. Wie folgendes Internetvideo einer australischen Merinozucht zeigt, stopfen Arbeiter die Schafe in eine sich drehende Falle, um sie anschließend kopfüber auf den Sperminator zu spannen. Dort werden die Tiere, wie Pakete umhergekarrt und gegen ihren Willen besamt.



Dieses Beispiel zeigt anschaulich, was das Leben eines Schafs in der Wollindustrie wirklich wert ist. Nämlich gar nichts. Menschen, die mit Produkten tierischer Herkunft Geld verdienen, wollen möglichst viel Profit mit möglichst geringem Aufwand in möglichst kurzer Zeit. Dass das am Ende großes Leid und einen frühen Tod für die Schafe bedeutet, liegt auf der Hand. Auch Scherer werden oft nach Menge und nicht nach Stunden bezahlt. Dies führt zu schneller, gewalttätiger Arbeit und kann schlimme Schnittverletzungen am Körper der Schafe verursachen.


Jetzt mal ganz im Ernst: Kein Mensch braucht heutzutage noch tierquälerische Produkte wie Wolle! Schon gar nicht, bei all den wundervollen Alternativen. Auch tierfreundliches Stricken ist kein Problem – setzen Sie einfach auf vegane Wolle!
Bitte achten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf darauf, keine Materialien tierischen Ursprungs zu kaufen. Statt Wolle, Seide, Leder und Pelz setzen Sie einfach auf rein vegane Materialien.

Unsere Autoren

Isabella Lynley

Als Content Producer kämpft Isabella Lynley für die Rechte ALLER Tiere.