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Statement von PETA USA zur Ankündigung von Canada Goose, Kauf neuer Pelze zu beenden

USA / Stuttgart, 23. April 2020 – Im Folgenden finden Sie ein Statement von PETA USAs Executive Vice President Tracy Reiman zur Ankündigung von Canada Goose, den Kauf neuer Pelze zu beenden.
 
„Canada Goose versucht, seinem Image einen ‚tierfreundlichen‘ Anstrich zu verleihen. Das Unternehmen will nun nicht mehr das Fell von Kojoten verwenden, die erst kürzlich in Fallen gefangen wurden, sondern Fell, das womöglich bereits auf dem Markt, aber ebenso ein Produkt der grausamen Fallenjagd ist. Pelz wird immer auf tierquälerische Weise gewonnen – da jedes Kojotenfell von Tieren stammt, die sich vielleicht die eigenen Beine abzubeißen versucht haben, um zu ihren Jungen zurückzukommen, und von Fallenaufstellern erschlagen oder erschossen wurden. Deshalb wird dieser Schritt Canada Goose auch bei den jungen Menschen, die das schwächelnde Unternehmen für sich gewinnen will, nicht beliebter machen. Besonders ‚praktisch‘ für das Unternehmen ist es, dass es seine pelzbesetzten Mäntel nun auch in Kalifornien weiterhin verkaufen kann, obwohl dort im Jahr 2023 ein Verkaufsverbot für Produkte mit neuen Pelzen in Kraft tritt. Doch die aktuelle Ankündigung wird nicht zur Folge haben, dass die internationale Kritik an der von Canada Goose verursachten Tierquälerei abebbt. Und sie hilft in keiner Weise all den Enten und Gänsen, denen die Kehlen durchgeschnitten werden, damit ihre Federn in den Daunenparkas des Unternehmens landen können.“
 
PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/Canada-Goose
 
Pressekontakt:
Thomas Lesniak, +49 711 860591-527, [email protected]