PETAs Protest gegen die Stierrennen in Pamplona

2009
Lesen Sie hier unseren Blog-Eintrag und sehen Sie einige Bilder.

2008: Eine neue Strategie
Im Jahr 2008 bediente sich PETAs Kampf zur Beendung des Stierrennens und der Stierkämpfe einer neuen Strategie. Mitfühlende Menschen aus Spanien und der ganzen Welt lagen nackt und „blutig“ mit Banderillas im Rücken in Pamplona, um auf das Leid der Stiere aufmerksam zu machen, die durch die Straßen der Stadt rennen müssen und schlussendlich in der Stierkampfarena sterben.

Sehen Sie hier die Bilder von der Aktion 2008!


2007: das sechste Menschenrennen wurde ein rauschendes Fest
Hunderte Unterstützer aus über 30 Ländern nahmen am sechsten Menschenrennen in Pamplona teil! Mit Plastikhörnern, Unterwäsche mit dem Menschenrennen-Logo, roten Halstüchern und kaum weiter bekleidet, zeigten stierliebe Menschen aus der ganzen Welt der Stadt Pamplona, wie viel Spaß man haben kann, ohne einem Stier auch nur ein Haar zu krümmen! Das Menschenrennen war eine Rallye, ein Wiedersehen und vor allem eins: eine riesige Party!

Sehen Sie hier die Bilder vom Menschenrennen 2007!


2006: Das fünfte Menschenrennen in Pamplona
Das größte Menschenrennen fand in diesem Jahr statt! Nur zwei Tage vor dem grausamen Stierrennen liefen über 1000 Menschen mit kaum mehr als einem roten Halstuch und Hörnern bekleidet durch die Straßen vom Pamplona. Es war eine tolle Feier, eine echte Fiesta, mit Musikern und tanzenden Mitläufern, die der Stadt zeigten, dass man, um Touristen anzuziehen, keine Tiere quälen muss. Wie in jedem Jahr war auch dieses Mal die internationale Presse vor Ort.

Sehen Sie hier Bilder vom Menschenrennen 2006!

2005: Das vierte Menschenrennen in Pamplona
Sechshundert Menschen aus der ganzen Welt nahmen im Jahr 2005 an PETAs Menschenrennen teil. Über 90 Spanier waren dabei; teilweise war dies einer in Pamplona ansässigen Zeitung zu verdanken, die das Menschenrennen in ihren Festival Guide für das Festival de San Fermin aufnahm. Dieses Event zog wie jedes Jahr internationale Aufmerksamkeit auf sich, in Ländern wie Belgien, Frankreich, Lettland, Griechenland, Italien, England, Schottland, Irland, Portugal, Spanien, Deutschland, Kroatien, Dänemark, Tschechien, Polen und sogar Australien!
Die Olympia-Teilnehmerinnen Sally Gunnell und Cathy Freeman sowie Sängerin Chrissie Hynde schrieben Pamplonas Bürgermeisterin Yolanda Barcina Angulo, um sich für das Menschenrennen auszusprechen, und PETA-Vorsitzende Ingrid E. Newkirk bat US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld, der das Stierrennen bereits einmal besucht hatte, Mitgefühl zu zeigen und sich stattdessen dem Menschenrennen anzuschließen. Herr Rumsfeld hat sich zwar nicht zurückgemeldet, wir hoffen jedoch, eines Tages etwas mehr von ihm zu sehen…!

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Medienberichte
“Protesters Strip Against Bull Run” (BBC)
“El Encierro, al Desnudo. Multitudinaria Marcha Nudista en Pamplona Contra el Maltrato a los Toros” (Rojo y Negro, Madrid, España)
“Naked Protesters March Against Pamplona Bull Run” (The Daily Mail, UK)
“Aussie Woman Plans Nude Pamplona Protest” (The Age, Australien)

2004: Über 350 Läufer in Pamplona
Busladungen voller Aktivisten reisten aus Großbritannien, Belgien, Deutschland und Spanien nach Pamplona. Insgesamt nahmen 350 Menschen am Menschenrennen im Jahr 2004 teil. Obwohl die Bürgermeisterin von Pamplona die Veranstaltung nicht genehmigen wollte, sagte die lokale Regierung unter der Bedingung zu, dass die Teilnehmer ihre … ähmm … privatesten Körperteile verdeckten. Lokalzeitungen führten das Menschenrennen in den Veranstaltungskalendern auf und selbst Touristenführer konnten dabei belauscht werden, wie sie das „Encierro Humano“ anpriesen.

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2003: das Menschenrennen war ein voller Erfolg
Das zweite Menschenrennen war ganze 6-mal so groß wie im vorherigen – und ersten – Jahr der Veranstaltung. 150 Aktivisten kamen nach Pamplona, wo sie von einer Polizeieinheit begrüßt wurden! Die Beamten drängten die Läufer in das Santo Domingo Korral, um ihren Nacktlauf zu verhindern. Und doch konnten Zuschauer ihre Rufe nach dem Ende des blutigen Stierkampfes hören, die sie von ihren Balkonen aus beobachteten oder sogar über die Barrikaden sprangen, um sich der Menge anzuschließen. Die friedliche Demonstration endete in einer emotionalen Rede in Englisch und Spanisch, gehalten von PETA Campaign Coordinator William Rivas-Rivas, der allen dankte, die nach Pamplona gekommen waren und der Welt zeigten, dass Tiermissbrauch nicht geduldet wird. Rivas-Rivas versprach allen mitfühlenden Menschen, egal ob nackt oder nicht, so lange in die Stadt zurückzukehren, bis das Festival de San Fermin aufhören würde, Stiere zu quälen.

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2002: eine neue Tradition für Pamplona
2002 wurde das Menschenrennen in Pamplona geboren, als 25 nackte Menschen durch die engen Gassen von Pamplona liefen, um gegen das grausame Stierrennen und die anschließenden Stierkämpfe zu protestieren. Viele Anwohner und Touristen sahen die Demonstranten, wie sie diese Aufsehen erregende und pikante neue Tradition für das Festival de San Fermin begründeten.

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