Sylvia Earle befürchtet fischlose Ozeane bis Ende des Jahrhunderts

Silvia Earle

Die berühmte Ozeanografin Sylvia Earle ist eine Pionierin der Unterwasserwelt und setzt sich unermüdlich für den Schutz der Ozeane und seiner Bewohner ein.

Earle spricht sich seit vielen Jahren gegen den Verzehr von Meerestieren aus und ermutigt Menschen, stattdessen auf pflanzliche und laborgezüchtete Alternativen zu Fischen und Meerestieren zurückzugreifen. Auf der The Good Food Conference Anfang des Monats im kalifornischen Berkeley erklärte Earle, dass gutes Marketing eine große Rolle dabei spielen werde, diese Alternativen zum Erfolg zu führen.

Wir lieben ihre Aussagen. So teilte sie beispielsweise auch mit:

„Ich würde ebenso wenig einen Zackenbarsch essen, wie einen Cockerspaniel. Fische sind so empfindsam, sie haben individuelle Persönlichkeiten.“ Oder: „Wir sollten lieber mit Fischen im Meer schwimmen, als ihnen schwimmend in Zitronensauce auf unserem Teller zu begegnen.“ (1)

Fischlose Ozeane bis Ende des Jahrhunderts

Im Rahmen der The Good Food Conference in Berkeley am 6. September 2018 verkündete Earle zudem, dass die Prognose, die Ozeane würden bis 2048 fischlos sein, zwar etwas „düster“ sei. Sie glaube jedoch, dass es wahr sei, dass die Fischpopulationen bis zum Ende des Jahrhunderts erschöpft sein werden.

Alle reden von Klimawandel und Umweltschutz, doch die Ausbeutung der Ozeane geht weiter

Anfang der Woche teilte Earle auf Facebook mit:

„In einer Welt, die sich zu Recht Sorgen über den Klimawandel und die Atmosphäre macht, ist es sehr beunruhigend, wenn mit den Ozeanen so ignorant und vernachlässigend umgegangen wird (...) Doch es ist nicht zu spät, die Dinge umzukehren.“  (2)

Was Sie tun können

Sind Sie bereit, Sylvia Earle und PETA auf unserer Mission zur Rettung der Meeresbewohner zu begleiten? Beginnen Sie damit, Fische und andere Meerestiere von Ihrem Teller zu streichen und steigen Sie mit unserem kostenlosen Veganstart-Programm auf eine rein pflanzliche Ernährung um.


Unterstützen Sie unsere Bemühungen, pflanzliche und im Labor gezüchtete Alternativen zu Meerestieren in den Handel und auf die Teller der Verbraucher zu bringen!
Denn mit Netzen, Angelhaken oder Messern in der Hand kann man niemanden schützen!

Herzlichen Dank!


Quellen:
(1) www.all-creatures.org/articles/ar-finding-your-inner-fish.html
(2) www.facebook.com/sylvia.a.earle/photos/a.326788207416360/1802543153174184/?type=3&theater

Unsere Autoren

Tanja Breining

Tanja hat in Deutschland und Frankreich Zoologie und Meeresbiologie studiert und sich in ihrem Studium und in ihrer Freizeit viel mit Fischen beschäftigt. Getreu dem Motto: Fische sind Freunde, kein Essen - setzt sie sich seit Jahren dafür ein, dass Fische in Ruhe gelassen werden und nicht mehr auf unseren Tellern landen.