Diese 5 Tierbabys werden ihren Müttern entrissen und ausgebeutet

Kueckentoetung

Tigerkinder geben die Beziehung zu ihren Müttern nicht freiwillig auf. Küken sehnen sich nach dem Kontakt zu ihren Eltern. Affenbabys wollen nicht in einem Versuchslabor zur Welt kommen und ihren schreienden Müttern entrissen werden.

Dennoch rauben Menschen Tierbabys von deren Familien und beuten die jungen Tiere aus – und das aus den trivialsten Gründen. 

Ohne ihre Mütter werden diese Tierkinder niemals ein normales Leben führen können. Nachfolgend erfahren Sie, wie die Tiere ausgebeutet werden und wie einfach wir dazu beitragen können, dass künftig keine Tierkinder mehr ihren Familien entrissen werden.

1. Affen

Affe Tierausbeutung Muttertag
Man muss sich fragen, wer eigentlich auf die Idee kam, ein Affenjunges seiner Mutter zu entreißen und in einem Versuchslabor zu quälen. Affen, die in Tierversuchen missbraucht werden sollen, werden als Tierkinder von ihren Familien getrennt, in Laborkäfige gesperrt und sich selbst überlassen. Die Babys rufen verzweifelt nach ihren Müttern, laufen unaufhörlich hin und her. Die US-Behörde für medizinische Forschung (National Institutes of Health, NIH) führte jahrelang Versuche zum Mutterentzug an Affenbabys durch. Erst nach einer intensiven Kampagne von PETA USA wurden die grausamen psychologischen Experimente eingestellt.

Die missbräuchlichen Versuche an Affenbabys wurden erst beendet, nachdem Sie Ihre Stimme erhoben haben.

PETA wird niemals aufhören, sich für Tiere stark zu machen, die in Versuchslaboren missbraucht werden. Aber wir brauchen Ihre Hilfe, wenn wir Tierversuche abschaffen wollen.

2. Tiger

Tiger Tierausbeutung Muttertag
Tiger, die als Fotomotive, zum „Spielen mit Tigern“ oder für andere Ausbeutungsformen herhalten sollen, müssen sich zuerst an das Leben als Unterhaltungsobjekt „gewöhnen“. Deshalb werden sie ihren Müttern im Alter von nur wenigen Wochen oder teils sogar Tagen weggenommen. In Freiheit würden die Jungtiere zwei Jahre lang bei ihren Müttern bleiben, die sich um ihre Kinder kümmern und sie beschützen. Das oben abgebildete Tigerbaby wurde seiner Mutter vermutlich wenige Tage oder Wochen nach der Geburt entrissen – nur damit Touristen künftig mit ihm für Fotos posieren können. Als sei ein Tier lediglich Statist für das neuste Selfie.

Fotosessions sind für Jungtiere nicht nur angsteinflössend und stressbehaftet. Sie sind auch gefährlich – für Mensch und Tier. Bitte unterstützen Sie niemals einen Betrieb, der Tigerbabys oder andere Tiere ausbeutet.

Bitte unterstützen Sie PETAs Arbeit und klären Sie Ihr Umfeld über den Missbrauch von Tieren im Tourismus auf.

3. Lämmer

Lamm Tierausbeutung Muttertag
Mit Aufnahmen aus zahlreichen Enthüllungsberichten über die Wollindustrie hat PETA immer wieder aufgezeigt, dass Lämmer wie Gegenstände umhergeworfen und zu Boden gedrückt werden, während sie angsterfüllt nach ihren Müttern schreien. Die Schur ist für die Tierkinder eine extrem belastende Erfahrung, bei der sie vor Angst laut schreien. Ein Arbeiter kommentierte das Leid der Lämmer gefühlskalt: „Sie wurden von ihren Müttern getrennt und rufen sie jetzt […] Sie rufen: ‚Mama! Mama!‘.“ All dieses Leid wird den kleinen Lämmern nur aus einem einzigen Grund angetan – damit Kunden später ein Produkt kaufen können, das kein Mensch braucht.

Wie das oben stehende Foto zeigt, werden mit großen Scheren ganze Fleischstücke vom Hinterleib der Lämmer geschnitten. Die Tiere erhalten bei dieser Tortur oftmals keinerlei Schmerzmittel. Bitte kaufen Sie niemals Wolle – zum Wohle dieses Lamms, seiner Mutter und unzähliger anderer Schafe und Lämmer.

Erfahren Sie, wie PETA immer mehr Bekleidungsunternehmen dazu bewegt, tierische Materialien auszulisten und auf vegane Mode umzusteigen – und damit das Leben unzähliger Tiere rettet.

4. Küken

Kueken Tierausbeutung Muttertag
Männliche Küken gelten für die Eierindustrie als „wertlos“ und werden daher von ihren Schwestern getrennt und vergast. Dieser millionenfache Mord an Tierkindern wird auch für „Bio-Eier“, „Freiland-Eier“ oder „Eier aus Bodenhaltung“ verübt, und zwar aus einem einzigen Grund – damit Unternehmen ihre Profite sichern können.

Mit dem Konsum von Eiern tragen Sie dazu bei, dass Küken von ihren Müttern getrennt und männliche Küken vergast werden. Kein Omelett oder Sandwich kann dieses Leid rechtfertigen.

Hier erfahren Sie, wie Küken und ihre Familien in der Nahrungsmittelindustrie leiden und wie Sie ganz einfach tierleidfrei mit Eialternativen kochen und backen können.

5. Ratten

Ratte Tierausbeutung Muttertag
Wie alle Tiere empfinden auch Ratten Angst und Schmerz. Dennoch werden sie in der Zoohandelsindustrie lediglich als „Produkte“ angesehen. Verschiedene Recherchen in der Heimtierhandelsbranche haben die grauenvollen Zustände in den Zuchtstätten ans Licht gebracht. So müssen Rattenmütter und ihre Babys in kot- und uringetränkter Einstreu essen und schlafen. In einem Fall ließ man die Tiere einfach ertrinken, als die Behälter überschwemmt wurden. Züchter, die ihre Tiere an Zoohandlungen verkaufen, interessieren sich nicht für das innige Band zwischen Rattenmüttern und ihren Babys – denn es geht ihnen ausschließlich ums Geschäft.

Dieses Rattenbaby weiß nichts über den Profit, der aus ihm geschlagen wird. Es sehnt sich einfach nur nach seiner Mutter. Bitte unterstützen Sie niemals Züchter und Zoohandlungen, sondern adoptieren Sie ein Tier aus dem Tierheim!

PETA arbeitet unermüdlich daran, das Leid der Tiere in der Zoohandelsindustrie aufzudecken. Doch dazu brauchen wir Ihre Hilfe.
Sie würden zweifellos Ihr eigenes Kind nicht in Versuchen quälen, es essen oder als Kleidung tragen. Dann tun Sie diese Gräueltaten bitte auch keinem anderen Kind an. Alle Tierbabys sehnen sich nach ihren Müttern und einem sicheren, friedlichen Leben.

Was Sie tun können


Und bitte machen Sie auch Freunden und der Familie verständlich, dass alle Tiere unseren Respekt verdient haben.
 

Unsere Autoren

PETA Team

Unsere Blogbeiträge zu den Themenbereichen Tierrechte und Veganes Leben werden von Mitarbeitern von PETA Deutschland und externen Co-Autoren verfasst.