Tierschutz beim Dschungelcamp mit Füßen getreten: PETA appelliert an RTL, Tiere künftig zu verschonen

Stuttgart, 24. Januar 2019 Tierleid ist keine Unterhaltung: Auch bei der 13. Staffel der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ mussten wieder zahlreiche Tiere leiden und sterben. Bei einigen „Dschungelprüfungen“ wurden Insekten lebend verzehrt und zerquetscht. Empfindliche Tiere, wie ein junger Wombat oder Krokodile, wurden als TV-Kulissen missbraucht. Die Tierrechtsorganisation PETA fordert den Kölner TV-Sender auf, dem Tierschutz endlich Rechnung zu tragen und ab der 14. Staffel keine Tiere mehr für die Show zu nutzen.

„Die ganze Welt spricht von Regenwaldzerstörung, dem Artensterben und Umweltverschmutzung. Es ist unerhört, dass im Jahr 2019 erneut rücksichtslose Menschen in den australischen Regenwald einfallen und vor einem Millionenpublikum Tierquälerei zelebrieren.“, so Peter Höffken, Fachreferent bei PETA.

Exotische Wildtiere können durch den Stress am ungewohnten TV-Set in Todesangst versetzt werden und dauerhafte Schäden davontragen. Bei den vermeintlichen Mutproben im „Dschungelcamp“ wurden zudem Kakerlaken und Maden gezielt als Ekelfaktor dargestellt. Durch derartige TV-Formate werden Zuschauer im Umgang mit Tieren desensibilisiert und abgestumpft – Mitgefühl für das Leiden und die Bedürfnisse von Tieren bleiben dabei auf der Strecke. PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Tierrechtsorganisation appelliert an die Kandidaten, nicht an Dschungelprüfungen mit Tieren teilzunehmen und sich gegen tierquälerische Aktionen auszusprechen.

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Kontakt:
Carolin von Schmude, +49 711 860591-528, [email protected]