Tiersektionen an amerikanischen Schulen beenden – Unterschreiben Sie jetzt!

PETA USAs schockierender Enthüllungsbericht zeigt: Lebende Tiere wurden ertränkt, man injizierte ihnen Chemikalien und fror sie angeblich ein. Schlussendlich landen sie auf einem Seziertablett.

Ein Augenzeuge von PETA USA ermittelte bei Bio Corporation – einem Unternehmen aus Minnesota, das Tiere verkauft, die in den ganzen USA an Schulen seziert werden. Die Ermittlung brachte grauenerregende Praktiken zum Vorschein, die man eher einem Horrorfilm zuschreiben würde – und gefühllose Mitarbeiter, die diese bereitwillig ausführten.
 

Hier einige der aufgedeckten Abscheulichkeiten:

  • Tauben wurden in Kisten gesteckt und darin in Wasserkübeln ertränkt.
  • Lebenden, atmenden Flusskrebsen wurde flüssiges Latex gespritzt.
  • Aussagen zufolge wurden lebendige Schildkröten in Gefriertruhen gelegt.
  • Lebende Kaninchen wurden angeblich zur Tötung in eine Maschine gezwungen.

Eine langsame, qualvolle Art zu sterben

Die Tauben kamen bei Bio Corporation lebendig und in überfüllte Plastikkisten verpackt an. Arbeiter tauchten die Kisten dann in Wasserkübel, um die Vögel zu ertränken. Ein Mitarbeiterin  gab zu, die Tiere würden langsam sterben.

Die American Veterinary Medical Association (AVMA) halt das Ertränken für inhuman und inakzeptabel. Ein Tierarzt , der sich PETA USAs Aufnahmen angesehen hat, gab an, das Ertränken würde bei den Tauben zu „anhaltenden Schmerzen und Qualen“ führen, die bis zu 10 Minuten andauern könnten. Die Vögel würden in Panik geraten, hyperventilieren und mit aller Kraft versuchen, ihren Kopf über Wasser zu halten. Dann würden sie so lange wie möglich die Luft anhalten. Daraufhin würden sich ihre Lungen mit Wasser füllen, was zu Erbrechen, schmerzhaften Krämpfen der Atemwege und schließlich zum Verlust des Bewusstseins, dem Herz-Kreislauf-Stillstand und Tod führe.

Schildkröten „wieder zum Leben erwacht“ und eingefroren

Schildkröten wurden in gefrorenem Zustand an Bio Corporation geschickt. Doch einige Mitarbeiter/-innen – und ein Vorgesetzter  – sagten, die Tiere würden manchmal „wieder zum Leben erwachen“. Die Schildkröten würden dann bei vollem Bewusstsein wieder in eine Gefriertruhe gelegt.

Ein Mitarbeiter sagte, es sei „scheiß gruselig“, wenn seine Kollegen „sie in die Gefriertruhe legen, damit sie endlich einfrieren … es ist ziemlich cool“.


Einem Tierarzt  zufolge würden die Schildkröten Hypothermie, Schmerzen und anhaltendes Leid erfahren. Clifford Warwick – einer der weltweit führenden Herpetologen – erklärt dazu: „Die induzierte Hypothermie (Unterkühlung) bzw. das Einfrieren  wurde als Tötungsmethode für Reptilien (was Schildkröten einschließt) ohne vorherige vollständige Desensitisierung und Bewusstlosigkeit (z.B. Anästhesie) als inhuman und inakzeptabel erklärt … [E]s gibt keine Begründung oder verfechtbare Grundlage für die Tötung von Schildkröten durch Einfrieren.”
 

Tod durch Latexinjektion

Flusskrebse wurden lebend in Boxen ohne Luftlöcher an Bio Corporation verschickt. Nach ihrer Ankunft injizierte man ihnen bei vollem Bewusstsein flüssiges Latex. Eine Mitarbeiterin  räumte ein, diese Methode würde den Tieren einen langsamen Tod bescheren. Einem Tierarzt  zufolge erleben die Flusskrebse wahrscheinlich „anhaltende Schmerzen und Leid als Resultat aus einem Sauerstoffentzug am Gewebe, Erstickung sowie Zelltrauma und Tod.“

Quälende Bilder vergangener Leben

Die Sektionsindustrie erwirbt tote Katzen für ein paar Dollar pro Tier bei Tierheimen. Einige der von Bio Corporation eingekauften Katzen trugen bei ihrer Ankunft noch Halsbänder. Die Mitarbeiter/-innen hängten diese Halsbänder als morbide Ausstellung dessen, was von den Tieren übrigbleibt, auf. Früher waren diese Katzen vielleicht einmal geliebte Familienmitglieder.

Eine Mitarbeiterin sagte: „Ich weiß, das ist bescheuert und morbide, aber wir finden es lustig.“ Eine weitere nannte es „eine Tradition“ und „ein wenig“ gruselig. 

Eine grausame, archaische Industrie

Die Liste der von der Sektionsindustrie begangenen Gräueltaten ist lang und schmutzig. Bei Bio Corporation wurden lebende Kaninchen einem Mitarbeiter zufolge in „eine Maschine“ gesteckt. PETA USAs frühere Ermittlungen bei Unternehmen für biologisches Zubehör enthüllten bereits andere Tierquälereien: Unter anderem wurden Kaninchen ertränkt und Katzen bei lebendigem Leib einbalsamiert. Zudem werden jedes Jahr Millionen Frösche in ihrem natürlichen Lebensraum eingefangen, um für Experimente und Sektionen genutzt zu werden.
Sektionszubehörfirmen wie Bio Corporation verkaufen außerdem fötale Schweine (aus Schlachthöfen, wo ihre Mütter wahrscheinlich getötet wurden), Schafaugen, Stierhoden, Schlangen, Haie und andere Tiere.

Wir können dem Sezieren ein Ende setzen

Unternehmen wie Bio Corporation setzen diese grauenvollen Praktiken fort, weil Schulen nach wie vor Tiere bei ihnen einkaufen, um sie dann zu sezieren. Und das, obwohl moderne, humane Alternativen bereits verfügbar sind und immer häufiger zum Einsatz kommen.

Fordern Sie all die Schulbezirke und Behörden, die bei Bio Corporation Tiere kaufen, auf, Tiere ab sofort durch moderne, humane Methoden zu ersetzen. Zu den betroffenen Einrichtungen gehören das Massachusetts Higher Education Consortium; Wake County, North Carolina, Public School System; Brevard County, Florida, Public Schools; El Paso Community College und viele weitere.