Video: Hilfloses Gibbonbaby für Selfies am Strand von Koh Samui gequält und niemand greift ein.

Facebook / Edwin Wiek

Das völlig verängstigte Gibbonaffenbaby wird herumgereicht wie ein Gegenstand. Es ist hilflos und steht unter enormem Stress. Ohne seine Mutter und seine natürliche Umgebung im tropischen Regenwald wird es kaum länger als ein paar Monate überleben. Vermutlich wurde es in der Wildnis gefangen und seine Mutter dabei erschossen – eine typische Vorgehensweise für derartige „Attraktionen“.

Hauptverantwortlich für  das Leid der Tiere sind Touristen, die die Tierquäler für ein Foto mit den Tierkindern bezahlen.

Dieses lebensverachtende Geschäft kommt am hellichten Tag auf der thailändischen Urlaubsinsel Koh Samui häufig vor, ohne dass ein couragierter Mensch eingreift.

Bitte erheben Sie Ihre Stimme, wenn Sie Tierquälerei beobachten und erteilen Sie Selfies mit Wildtieren eine klare Absage.

Was Sie tun können

  • Bitte machen Sie keine Selfies mit Tieren
  • Klären Sie Freunde und Bekannte über das Leid der Tiere, das hinter den Touristenfotos steckt, auf. 
  • Wir geben Ihnen Tipps für einen tierfreundlichen Urlaub, damit Sie auf vermeintliche „Attraktionen“ oder Showprogramme mit misshandelten Tierbabys oder Wildtieren nicht hereinfallen

Unsere Autoren

Peter Höffken

Kampagnenleiter für "Tiere in der Unterhaltungsbranche" bei PETA Deutschland. Für seine Diplomarbeit bereiste er auf den Spuren von Elefanten, Tigern und Affen zahlreiche Schutzgebiete in Südostasien.