Virtuelles Aquarium: So sieht das Aquarium der Zukunft aus

Virtuelles Aquarium

Das Aquarium der Zukunft ist digital und revolutioniert die Meereszoos.

Die Digitalsoftware LightAnimal wurde von dem japanischen Duo Haruyoshi Kawai und Keisuke Saikai entworfen. Besucher können damit realistische, lebensgroße Wale, Delfine und andere Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen, ohne dass hierbei den Tieren Schaden zugefügt wird oder sie unter Stress gesetzt werden.


LightAnimal beweist, dass Virtual-Reality-Technologien mittlerweile so weit fortgeschritten sind, dass es absolut sinnlos ist, ein Tier im Namen der menschlichen Unterhaltung leiden zu lassen oder sogar sein Leben aufs Spiel zu setzen. Die 3-D-Effekte lassen uns in eine andere Welt eintauchen. Es ist, als würde man zusammen mit diesen faszinierenden Tieren die Meere durchschwimmen.

Zoos und Aquarien, die Tiere in Gefangenschaft halten, tragen nichts zu unserer Bildung bei.

Denn die Besucher bekommen lediglich die traurigen Schatten der Tiere zu sehen: gefangene und unterworfene Lebewesen, die kaum ihrem natürlichem Verhalten nachgehen können. Diese Tatsache wird immer stärker auch Pädagogen und der Öffentlichkeit bewusst.

Selbst das größte Becken und das naturnaheste, künstlich erschaffene Umfeld können den Tieren nie den Raum und die Freiheit bieten, die sie wollen und brauchen.


Denn in Gefangenschaft sind Tiere oft frustriert, einsam, weit weg von ihrem natürlichen Lebensraum, räumlich stark beschränkt und voll und ganz dem Menschen ausgeliefert.
Einige Meereszoos lassen Besucher sogar die Tiere anfassen oder ziehen Kinder in Booten durch die Delfinbecken. Das aber ist für die Tiere oft störend und mit Stress verbunden und kann sogar gefährlich werden – für Kind und Tier.

Die Kreationen von LightAnimal können mit den Zuschauern interagieren. Die Technologie informiert einerseits über Tiere, indem sie einen Einblick in ihr natürliches Umfeld bietet. Andererseits vermittelt sie auch, dass es völlig inakzeptabel ist, Lebewesen gefangen zu halten.

Was Sie tun können

Immer mehr Menschen wird klar, dass Bildung und Artenschutz damit anfangen müssen, dass wir Tiere respektieren. Das tun wir nicht, indem wir sie einsperren und versklaven. LightAnimal kommt in China, Japan und Korea bereits zum Einsatz.

Bitte kontaktieren auch Sie (Meeres-)Zoos in Ihrer Nähe und bitten Sie sie, Virtual-Reality-Bildschirme zu installieren. Es ist an der Zeit, dass solche Einrichtungen Meerestieren keinen Schaden mehr zufügen und den Besuchern stattdessen aufzeigen, wie man die Tiere schützen kann.
 

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PETA Team

Die Blogartikel zu den Themen Tierrechte und veganem Lifestyle sind von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Co-Autoren.