Welttag zur Abschaffung der Fischerei: 5 Gründe gegen Fischverzehr

Am 30. März 2019 findet der dritte Welttag zur Abschaffung der Fischerei statt. Wir von PETA waren von Beginn an dabei. Auch 130 weitere namhafte Organisationen weltweit haben sich der Forderung angeschlossen und gehen um dieses Datum herum in zahlreichen Städten und Ländern für die Fische auf die Straße.

Warum soll die Fischerei komplett abgeschafft werden? 

Hier die Top-5-Gründe

1. Die Masse: Tausende Milliarden

Bei der überwiegenden Mehrheit aller gezüchteten, gefangenen und getöteten Tiere handelt es sich um Wassertiere. Tausende Milliarden Fische, Krebstiere und Tintenfische werden jedes Jahr gefangen und getötet. Das sind mehr als alle anderen Tiere zusammengenommen.

2. Extrem qualvoller Tod, da keine Betäubungspflicht

Fische und Meerestiere ringen oft stundenlang an der Luft mit dem Tod und ersticken qualvoll. Im Gegensatz zu anderen Tieren erhalten sie auf Fischerbooten nicht einmal eine Betäubung. Wenn sie nicht ersticken, werden Fische oft lebendig aufgeschnitten, Krebstiere in kochendem Wasser getötet oder Kraken, Krebse und Fische bei vollem Bewusstsein zerstückelt. Das Schicksal dieser Tiere ist den meisten Menschen unbekannt.

Tote Fische in einer Box

3. Wassertiere sind empfindungsfähig

Fische, Krebstiere und Kraken sind empfindungsfähige Tiere. Sie haben ein Bewusstsein, eine Persönlichkeit und ein Sozialleben. Und ihr Leben ist ihnen wichtig.

4. Fischerei zerstört Ozeane

Die Fischerei mit ihren Schlepp- und Treibnetzen zerstört den Meeresboden und fängt neben Fischen auch Tiere wie Schildkröten, Delfine oder Haie ein. Dieser „unerwünschte Beifang“ erstickt in den Netzen oder an Bord der Schiffe, weil die Tiere oft nicht oder zu spät wieder ins Wasser zurückgeworfen werden. Unzählige entsorgte „Geisternetze“ treiben in den Ozeanen und führen zum Tod zahlreicher Seevögel, Schildkröten, Meeressäuger und Fische.

5. Weil sie Freunde sind – kein Essen!

Wissenschaftliche Studien und Gutachten zeigen, dass Fische intelligente und soziale Tiere sind; einige Arten erkennen sich im Spiegel, benutzen Werkzeuge und unterscheiden menschliche Gesichter. Sie schließen enge Freundschaften, auch mit Menschen, und jagen gemeinsam mit Fischen anderer Arten oder sogar mit Kraken. Manche Rifffische singen wie Vögel in der Morgen- und Abenddämmerung im Chor. Fische sind faszinierende Tiere mit individuellen Persönlichkeiten. Fische sind Freunde – kein Filet oder Stäbchen.

Was spricht gegen Aquakultur?

In der Aquakultur führen Fische ein kurzes und miserables Leben – zusammengepfercht auf engstem Raum in schmutzigen Becken voller Parasiten. Krankheiten werden durch die Gabe von Antibiotika und Chemikalien bekämpft, die durch die Nahrungskette auch auf unseren Tellern landen.

Wer fordert die Abschaffung der Fischerei?

Der Welttag zur Abschaffung der Fischerei wurde 2017 von der Schweizer Organisation PEA ins Leben gerufen. Bereits im Folgejahr, 2018, nahmen 70 Städte in 17 Ländern daran teil. Die Kampagne wird von 130 Organisationen weltweit unterstützt. PETA war von Anfang mit dabei. Die Website des Welttags der Fischerei lautet: https://www.end-of-fishing.org/

PETA Demonstration Hamburger Fischmarkt
© by fighting for animals.photography

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