Wer hat diesen Hund gefesselt und getötet?

Update Juni 2019

Tätersuche war erfolgreich.

PETA hat zu diesem Fall zwei Hinweise erhalten, die zum Hundehalter führten. Dieser hat bei der zuständigen Behörde nun zugegeben, den Hund an der Auffindestelle tot abgelegt zu haben. Weitere Ermittlungen zu dem Fall liegen nun bei den Behörden.

Original-Artikel:

Wer ist zu so einer schrecklichen Tat fähig?

 
Hund gefesselt und getötet
Auf einem Feldweg zwischen den Nienburger Ortsteilen Latdorf und Grimschleben machten Spaziergänger eine grausame Entdeckung:

Ein schwarz-weißer Hund, dem die Pfoten mit einer Schnur zusammengebunden waren.
 
Hund gefesselt und getötet
Da der Vierbeiner weder gechippt noch registriert war, fehlt vom Halter jede Spur. Er hatte ihn anscheinend skrupellos entsorgt. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf.

„Es muss ermittelt werden, welches Leid dem Tier zugefügt wurde und wie der Hund gestorben ist. Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Es muss außerdem geklärt werden, ob sich noch weitere Vierbeiner in der Obhut dieses Tierquälers befinden“, so Judith Pein im Namen von PETA.


 
Hund gefesselt und getötet
Da der Tierquäler bislang noch nicht gefunden wurde, setzt PETA eine Belohnung von 1.000€ für Hinweise aus, die zur Ergreifung des Täters führen.

Zeugen können sich telefonisch unter 01520-7373341 oder per E-Mail melden – auch anonym. Hinweise nehmen ebenfalls die Polizei sowie das Ordnungsamt Nienburg (Saale) entgegen.
 
Hund gefesselt und getötet

Was Sie tun können

Wenn Sie Zeuge von Tierquälerei werden, sehen Sie niemals weg! Befindet sich ein Tier in einer lebensbedrohlichen Situation, handeln Sie bitte umgehend! Rufen Sie die zuständige Polizeistation oder den nächstgelegenen Tierarzt an.

Unsere Autoren

Jana Hoger

Fachreferentin für den Bereich Tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland.