Spenden
 »  »  » PETA-Tipps für den tierfreundlichen Umgang mit Wespen

Spätsommer ist Wespenzeit

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge

Nützliche Tipps für den tierfreundlichen Umgang mit Wespen

Stand Juli 2016
Wie jedes Jahr tummeln sich die schwarz-gelben Insekten im August und September wieder vermehrt auf Grillpartys, am Kaffeetisch, beim Picknick im Park oder hinter den Theken der Bäckereien. In diesen Tagen stürzen sich die fleißigen Arbeiterinnen der „Gemeinen Wespe“ und der „Deutschen Wespe“ vor allem auf Limonade, Eis und Kuchen. Bei vielen Menschen lösen die ungebetenen Gäste panische Angst aus. Dabei ist der schlechte Ruf der Wespe nicht gerechtfertigt, denn die eigentlich harmlosen und sehr nützlichen Insekten sind lediglich auf Nahrungssuche und stechen im Normalfall nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Wespen sind in vielerlei Hinsicht ganz außergewöhnliche Lebewesen. Einige Arten produzieren aus Speichel und Holzspänen ein papierähnliches Material, mit dem sie ihre Nester bauen. Ebenso beeindruckend ist, was diese kleinen Tierchen leisten. Die Arbeiterinnen sind unermüdlich damit beschäftigt, die Larven zu pflegen, Futter heranzuschaffen, das Nest zu erweitern und es zu verteidigen. Die fleißigen Tierchen tragen zudem zur Bestäubung von Blüten bei und helfen als Insektenesser, das natürliche Gleichgewicht im Garten in Balance zu halten

So halten Tierfreunde Wespen vom Kaffeetisch fern:

  • Ablenkfütterungen: Ein Schälchen überreifes Obst – in sicherer Entfernung aufgestellt – lenkt die Tiere ab. Weintrauben eignen sich besonders gut.
  • Schlechte Gerüche: Eine halbierte Zitrone mit Gewürznelken verbreitet einen für Wespen unangenehmen Duft. Süßes Parfüm hingegen sollte vermieden werden.
  • Keine Verlockung bieten: Süßspeisen nicht im Freien essen und Nahrungsmittel abdecken.
  • Abschirmen: Fliegengitter an Fenstern und Türen helfen, die ungebetenen Gäste fernzuhalten.

So verhalten sich Tierfreunde in der Nähe einer Wespe richtig:

  • Keine Panik: Die Tiere stechen in der Regel nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Tierfreunde sollten daher abrupte Bewegungen vermeiden und nicht nach dem Tier schlagen oder pusten.
  • Gefahren minimieren: Ausschließlich mit einem Strohhalm aus Flaschen oder Dosen trinken; so lässt sich das versehentliche Verschlucken einer Wespe vermeiden.
  • Schuhe an: Wer mit nackten Füßen auf eine Wespe tritt, riskiert mit großer Sicherheit einen Stich. Geraten die Tiere in Panik, versuchen sie, sich so zu schützen.
 
Im Normalfall ist ein Wespenstich für den Menschen ungefährlich; für Allergiker kann er allerdings schlimme Folgen haben. Auch Stiche im Mundraum können gefährlich sein, wenn die Atemwege anschwellen. Wer gestochen wird, sollte gegebenenfalls einen Arzt hinzuziehen.
 

Was Sie tun können

Helfen Sie den Tieren, indem Sie Freunde und Bekannte über den tierfreundlichen Umgang mit Wespen aufklären.