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 »  »  »  »  » Berlin: Zirkus-Wildtierverbot muss jetzt endlich kommen!

Petition für ein Verbot von Wildtier-Zirkussen in Berlin!

 
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Fordern Sie die Berliner Landesregierung auf, Zirkusbetriebe mit Wildtieren auf öffentlichen Flächen nicht mehr zuzulassen

Stand Januar 2018
Immer mehr Städte und Gemeinden möchten aus Gründen des Tierschutzes, aber auch aus Sicherheitsgründen, keine Zirkusse mit Wildtieren mehr auf öffentlichen Flächen zulassen. Bereits über 90 Stadtverwaltungen haben ein kommunales Wildtierverbot beschlossen und damit ein Zeichen gegen das Tierleid im Zirkus gesetzt. Denn Deutschland ist noch immer eines der wenigen europäischen Länder, das Wildtier-Dressuren im Zirkus toleriert.

Auch 8 der 12 Berliner Bezirke haben bereits derartige Regelungen beschlossen. Obwohl sich auch die Berliner Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag von 2016 dazu bekannte, den Tierschutz zu stärken, wurde 2017 erneut ein Gastspiel des Berliner Weihnachtscircus (Circus Voyage) genehmigt. Das Zirkusunternehmen ist wegen gravierender Missstände in der Tierhaltung bereits mehrfach negativ aufgefallen. Die Berliner Landesregierung sollte jetzt zu ihrem Wort stehen und ein einheitliches Zirkus-Wildtierverbot für alle Berliner Bezirke durchsetzen.

Für ein Zirkus-Wildtierverbot in Berlin

Im Berliner Weihnachtscircus am Olympiastation treten auch in diesem Jahr wieder Wildtiere wie Tiger, Elefanten und Giraffen auf. Bitte fordern Sie die Landesregierung gemeinsam mit uns auf, ihrem im Koalitionsvertrag gegebenen Versprechen für mehr Tierschutz nachzukommen und die Vergabe öffentlicher Flächen an Wildtier-Zirkusse zu beenden.

Unterschriften-Aktion:

Beenden Sie das Tierleid im Zirkus durch den Beschluss eines Zirkus-Wildtierverbots

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Berliner Weihnachtscircus (Circus Voyage) gastiert am Olympiastadion auf einer Fläche, die unter der Verwaltung des Innensenats steht. Circus Voyage führt exotische Wildtiere wie Elefanten, Giraffen und ein Flusspferd mit. Auch Tiger sind im diesjährigen Programm des Weihnachtscircus.
Die Berliner Landesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, den Tierschutz zu stärken, und Folgendes vereinbart: „Die Vergabe öffentlicher Flachen an Zirkusse findet nur statt, wenn die artgerechte Tierhaltung sichergestellt wird.“ Dabei hat der Bundesrat in seiner Entschließung für ein Wildtierverbot im Zirkus 2016 im Detail erläutert, warum die Haltung u. a. der oben genannten Tierarten im Zirkus systembedingt und unabhängig vom jeweiligen Betrieb einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt. Von einer artgerechten Tierhaltung und der Stärkung des Tierschutzes kann hier also nicht die Rede sein.
 
Bei Circus Voyage wurden bereits wiederholt Missstände und Tierquälereien festgestellt – auch durch Behörden. Erst im Mai 2017 wurden beim Gastspiel in Berlin ein Mitarbeiter des Veterinäramts sowie ein Polizist durch einen Hund des Zirkusbetriebs verletzt, woraufhin eine Anzeige gegen den Zirkusverantwortlichen erfolgte. Zudem konnten die Kontrollen nur unter Polizeischutz erfolgen, weil der Zirkus amtstierärztliche Kontrollen verweigerte. Mit der Genehmigung des aktuellen Gastspiels werden die behördlich dokumentierten Tierschutzmissstände ignoriert.
 
Acht von zwölf Berliner Bezirken haben bereits Einschränkungen und Verbote bezüglich der Vergabe öffentlicher Flächen an Zirkusbetriebe mit Wildtieren beschlossen. Ich erwarte von Ihnen, Ihren Versprechungen Taten folgen zu lassen, von künftigen Flächenvermietungen an Zirkusbetriebe, die Wildtiere mitführen, grundsätzlich abzusehen und durch den Beschluss eines landesweiten Zirkus-Wildtierverbots ein Zeichen für den Tierschutz zu setzen. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

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Was Sie tun können


Bitte besuchen Sie niemals einen Zirkus mit Tieren! Fordern Sie die Kommunalparteien im Rat Ihrer Stadt auf, ein Wildtierverbot zu beschließen. Auf PETA.de/Wildtierverbot finden Sie hierfür ein Musteranschreiben. Auf PETA.de finden Sie außerdem Tipps, wie Sie bei einem Zirkusgastspiel in Ihrer Stadt aktiv werden können.