Erfolg! Pachtvertrag für Berliner Weihnachtscircus mit Wildtieren aus Tierschutzgründen nicht verlängert!

UPDATE Oktober 2018:

Der Innensenat hat den Pachtvertrag für die Fläche am Berliner Olympiastadion nicht verlängert und damit weitere Gastspiele des Berliner Weihnachtscircus (Circus Voyage) mit Wildtieren verhindert.
Die Berliner Landesregierung begründet diese Entscheidung auf ihr im Koalitionsvertrag vereinbartes Ziel, den Tierschutz zu stärken. Darin heißt es: „Die Vergabe öffentlicher Flächen an Zirkusse findet nur statt, wenn die artgerechte Tierhaltung sichergestellt wird.“.
Vielen Dank an alle Unterzeichner der Petition!

Hintergrund:

Immer mehr Städte und Gemeinden möchten aus Gründen des Tierschutzes, aber auch aus Sicherheitsgründen, keine Zirkusse mit Wildtieren mehr auf öffentlichen Flächen zulassen. Bereits über 100 Stadtverwaltungen haben ein kommunales Wildtierverbot beschlossen und damit ein Zeichen gegen das Tierleid im Zirkus gesetzt. Denn Deutschland ist noch immer eines der wenigen europäischen Länder, das Wildtier-Dressuren im Zirkus toleriert.

Auch 8 der 12 Berliner Bezirke haben bereits derartige Regelungen beschlossen. Obwohl sich auch die Berliner Landesregierung in ihrem Koalitionsvertrag von 2016 dazu bekannte, den Tierschutz zu stärken, wurde 2017 erneut ein Gastspiel des Berliner Weihnachtscircus (Circus Voyage) genehmigt. Das Zirkusunternehmen ist wegen gravierender Missstände in der Tierhaltung bereits mehrfach negativ aufgefallen. Die Berliner Landesregierung sollte jetzt zu ihrem Wort stehen und ein einheitliches Zirkus-Wildtierverbot für alle Berliner Bezirke durchsetzen.

Was Sie tun können

Bitte besuchen Sie niemals einen Zirkus mit Tieren! Fordern Sie die Kommunalparteien im Rat Ihrer Stadt auf, ein Wildtierverbot zu beschließen. Auf PETA.de/Wildtierverbot finden Sie hierfür ein Musteranschreiben. Auf PETA.de finden Sie außerdem Tipps, wie Sie bei einem Zirkusgastspiel in Ihrer Stadt aktiv werden können.