13 gute Gründe, KEINE Ziegenmilch zu trinken

Ziegenmilch
Wenn es um die Milchindustrie geht, denken wir normalerweise als erstes an Kühe. Doch Kühe sind nicht die einzigen Opfer dieser grausamen Industrie. Auch Ziegen werden für ihre Ziegenmilch ausgebeutet und leiden.


Deshalb hat PETA Latino einige Gründe zusammengestellt, warum Sie Ziegenmilch und alle daraus hergestellten Produkte – genauso wie Kuhmilchprodukte – aus Ihrer Ernährung streichen sollten.

1. Die Milch ist nicht für uns bestimmt

Genau wie Kühe produzieren auch Ziegen Milch für ihre Babys. Der Mensch ist das einzige Tier, das die Milch anderer Tiere stiehlt und trinkt. Und was sagt uns das? Wenn man selbst kein Ziegenbaby ist, dann gibt es auch keinen Grund, Ziegenmilch zu trinken.

Mann trinkt Ziegenmilch
2. Wir brauchen keine Milch

Man muss weder Ziegen- noch Kuhmilch oder die Milch irgendeines anderen Tieres trinken, um wichtige Nährstoffe zu erhalten. Kalzium ist z. B. in grünem Blattgemüse wie Grünkohl und Spinat oder auch in Brokkoli enthalten. Auch Tofu enthält jede Menge Kalzium.
 
Frischer Spinat

3. Milch ist nicht „gesünder“

Ziegenmilch enthält sogar noch mehr Cholesterin und gesättigte Fette (die mit Herzkrankheiten in Verbindung gebracht werden) als Kuhmilch. Und wie sieht es im Gegensatz dazu mit Mandeldrinks aus? Kein Cholesterin, keine gesättigten Fette.
 
Milch-Alternativen Pflanzenmilch
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4. Ziegenmilch kann zur Gewichtszunahme führen

Studien haben bewiesen, dass gesättigte Fette zu einer gesundheitsschädlichen Gewichtszunahme beitragen. Ziegenmilch enthält viele gesättigte Fette … das Rechnen überlassen wir Ihnen.

5. Wahrscheinlich haben Sie eh eine Intoleranz

Ziegenmilch enthält – genau wie Kuhmilch – eine Zuckerart namens „Laktose“. Viele Menschen können Laktose nur schwer verdauen und bekommen Krämpfe, Blähungen oder müssen sich übergeben.

6. … und sind allergisch dagegen

In der Los Angeles Times ist zu lesen:

„In über 90% der Fälle sind Menschen, die gegen Kuhmilch allergisch sind, auch gegen Ziegenmilch allergisch.“

7. Ziegen wollen nicht, dass wir ihnen die Milch wegnehmen

Ziegen sind soziale Tiere. Sie wedeln wie Hunde mit dem Schwanz und pflegen enge Beziehungen zueinander. Die Milchindustrie reißt Familie auseinander und trennt Mütter von ihren Babys.
 
Tote Ziegen

8. Die Milchindustrie schadet Babys

Cheri Ezell-Vandersluis eine ehemalige Ziegenbäuerin, die heute einen Lebenshof betreibt, schreibt hier darüber, wie sie und ihr Mann die männlichen Ziegenbabys als „Osterlämmer“ verkauften. Sie gelten als „Nebenprodukt“ der Milchindustrie, weil sie keine Milch produzieren.

„Sie wurden an den Beinen verschnürt und wie ein Gepäckstück mitgenommen. Man warf sie in den Kofferraum oder auf die Ladefläche eines Pickups. Die Babys schauten mich voller Vertrauen, Verwirrung und Angst an. … Jim und ich standen oft am Tor und hörten zu, wie unsere Ziegenbabys weinten, wenn sie weggefahren wurden.“

9. Ehemalige Ziegenbauern wechseln die Seiten

Cheri Ezell-Vandersluis ist nicht die Einzige, die ihre Meinung geändert hat. Auch Carol und Julian Pearce hatten einen Hof, auf dem sie Ziegenkäse herstellten. Jetzt produzieren Sie köstlichen veganen Käse und haben ihren Hof in einen Lebenshof für Ziegen und andere Tiere verwandelt.

10. Weil diese Ziegen leben wollen

Die Milchindustrie sieht Tiere als reine Profitquelle, nicht als Individuen. Zur Milchproduktion genutzte Ziegen werden geschlachtet, sobald sie nicht mehr profitabel genug sind. Männliche Babys werden oft „ausgemustert“, weil sie keine Milch geben können.
 
Ziegenbock im Stall

11. Alle Ziegen sollten so spielen können

12. Und klettern

13. Und einfach nur „Ziege sein“



Ziegen sind uns übrigens sehr ähnlich, wie man in diesem Video sieht.

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Die Blogartikel zu den Themen Tierrechte und veganem Lifestyle sind von und mit den Mitarbeitern von PETA Deutschland e.V. und weiteren Co-Autoren.