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Abgetrennter Pferdefuß in Gifhorn entdeckt – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2012
Gifhorn (Niedersachsen) / Gerlingen, 16. Dezember 2011 – Im niedersächsischen Gifhorn hat am Dienstagabend ein Spaziergänger einen abgetrennten Pferdefuß entdeckt. Wenige Meter weiter befand sich ein gelber Plastikeimer mit noch nicht geronnenem Blut. Wie die Polizei mitteilte, sei es bislang völlig unklar, wie es zu dieser Tat gekommen sei. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. lobt nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aus für Hinweise, die zur Ermittlung und Überführung des oder der Täter/s führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter der Telefonnummer 0152 37325400 oder direkt an die Pilzeiinspektion Gifhorn.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären, Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden“, sagt Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus an der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.


Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, Bartek@peta.de
Abgetrennter Pferdefuß / Eimer mit noch nicht geronnenem Blut / © Polizeiinspektion Gifhorn