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Achtung: Kerzen, Lametta und Schokolade! PETA-Expertin gibt Tipps für eine tierfreundliche Weihnachtszeit

 
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Stand Dezember 2016
Stuttgart, 8. Dezember 2016 – Gefahrenquelle Weihnachtszeit: Katzen und Hunde sind neugierig und erfassen ihre Umwelt sehr genau. Veränderungen in der Wohnung werden interessiert begutachtet: Es wird geschnuppert, getastet und probiert. Gerade in der Weihnachtszeit muss daher besonders auf die Schützlinge geachtet werden, denn die Festtagsdekoration kann für Katzen und Hunde gefährlich werden. Damit die Feiertage auch für die tierischen Mitbewohner zum Fest werden, hat Tierärztin Dörte Röhl, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei der Tierrechtsorganisation PETA einige Tipps zusammengestellt.
 
„In der Weihnachtszeit sind Hunde und Katzen so vielen Reizen ausgesetzt, dass sie ihnen kaum widerstehen können“, so Dörte Röhl. „Überall blinkende Lichter, Kerzen, herumliegende Süßigkeiten und Lametta, das nur darauf wartet, vom Baum gezogen zu werden. Tierhalter müssen Sorge dafür tragen, dass ihre tierischen Mitbewohner die Weihnachtszeit glücklich und sicher überstehen.“
 
  • Umgang mit Feuer: Katzen und Hunde dürfen niemals mit einem brennenden Adventskranz oder anderen Kerzen alleine gelassen werden – auch nicht für wenige Minuten. Die Gefahr für die Tiere, sich zu verbrennen oder einen Brand zu verursachen, ist zu hoch.
 
  • Lametta & Co.: Achtung Lebensgefahr! Lametta und Weihnachtsgirlanden sind vor allem für Katzen interessant. Doch beim Spielen kann es passieren, dass sie Teile der Metallstreifen verschlucken: Wenn einem Tier ein solches Missgeschick passiert, muss umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Auf keinen Fall dürfen Tierhalter versuchen, das Ende der verschluckten Schnur selbst aus dem Hals des Tieres zu ziehen, denn so kann es sich weiter verletzen.
 
  • Der Weihnachtsbaum und seine Tücken: Weil Katzen gerne klettern, muss der Weihnachtsbaum gut befestigt werden. Er sollte bestenfalls bereits einige Tage vor dem Schmücken aufgestellt werden, damit sich die Tiere an ihn gewöhnen. Glaskugeln sind als Baumschmuck nicht geeignet, denn wenn sie splittern, sind sie eine Verletzungsquelle für empfindliche Hunde- und Katzenpfoten. Empfehlenswert ist es, den unteren Bereich des Baumes nicht zu schmücken, um die Versuchungen so gering wie möglich zu halten.
 
  • Weihnachtliches Grün: Weihnachtssterne oder Mistelzweige sind giftig für Hunde und Katzen und sollten außerhalb ihrer Reichweite aufgestellt werden. Sie können zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall führen, wenn die Tiere daran knabbern.
 
  • Süßes: Süßigkeiten sind für Hunde und Katzen ungesund und schädlich. Schokolade, insbesondere mit hohem Kakaoanteil, ist für Hunde giftig; der Verzehr kann zu Durchfall, Erbrechen und schlimmstenfalls zum Tod führen. Auch Rosinen bekommen Hunden nicht; größere Mengen – für mittelgroße Hunde ab circa 90 Gramm – können zu chronischen Nierenschäden führen.
 
Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke: Einem tierischen Begleiter ein Zuhause zu geben, ist eine langfristige und verantwortungsvolle Aufgabe. Diese Entscheidung bedarf einer langen und intensiven Überlegung und sollte nicht an einem Feiertag wie Weihnachten getroffen werden. Leichtfertigkeit, Mitleidskäufe kurz vor Weinachten oder der Wunsch eines Kindes nach einem tierischen Freund mögen Auslöser für den Kauf eines Tieres aus einer Zoohandlung, von einem Züchter oder auf einem Tiermarkt sein. PETA appelliert an alle Tierfreunde, dem Reiz der niedlichen Tierkinder zu widerstehen – denn Tiere sind Lebewesen und keine Weihnachtsgeschenke.
 

Maja Prinzessin von Hohenzollern engagiert sich gegen Tierleid. / © PETA Deutschland e.V.
 
Das druckfähige Motiv kann hier heruntergeladen werden.
 
Weitere Informationen:
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/TieresindkeineWeihnachtsgeschenke
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0)30 6832666-04, JudithS@peta.de