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Bayern München ist neuer Spitzenreiter: PETA veröffentlicht Rangliste der Veggie-freundlichsten Stadien in der Fußballbundesliga

 
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Altbekannte dominieren die Spitze, doch auch Außenseiter konnten überzeugen

Stand Juni 2016
Stuttgart, 7. Juni 2016 – Bayern München ist neuer Veggie-Meister! Kurz vor der Fußballeuropameisterschaft hat die Tierrechtsorganisation PETA für die Spielsaison 2015/2016 erneut das Veggie-freundlichste Stadion der 1. und 2. Bundesliga gekürt. Vorbildlich sind nicht nur die jeweils Erstplatzierten – der FC Bayern München in der 1. Liga sowie der TSV 1860 München in der 2. Liga mit 40 Punkten. Die Allianz Arena, in der beide Vereine ihre Heimspiele austragen, bietet Fußballfans eine große Vielfalt an vegetarischen und veganen Speisen. Stadionbesucher finden dort Leckereien wie Hummus-Dips to go, Wrap Oriental oder verschiedene Pastagerichte. Knapp dahinter rangiert Schalke 04 mit der Veltins-Arena (37 Punkte), Veggie-Meister der vergangenen zwei Jahre. Deren Ankündigung für weitere vegane Neuzugänge in der nächsten Saison sorgt schon jetzt für Spannung. Überraschungsverein der Saison ist Borussia Mönchengladbach (35 Punkte), der das Angebot im Borussia Park dank eines neuen Sponsors ausbauen konnte. Die Fans konnten sich beim Bangen und Mitfeiern im Stadion mit einer vielfältigen Salatauswahl von Bulgur und Edamame bis hin zu Brokkoli-Quinoa stärken oder leckere Falafelwraps genießen. Damit marschierten die Fohlen beim Essen wie im Fußball einmal durch die Liga, um sich am Ende auf einer der Spitzenpositionen festzusetzen – Platz drei hieß es am Ende in der Veggie-Tabelle. Doch auch in anderen Stadien wurde der „Kader“ an veganen und vegetarischen Speisen aufgestockt – allen voran wieder dabei ist der Signal Iduna Park von Borussia Dortmund auf dem vierten Rang (31 Punkte), der seinem Erzrivalen auf Schalke eng auf den Fersen ist, aber wie in der Liga noch nicht das Zeug zum Meister hatte.
 
In den letzten Jahren wurde das Angebot rein pflanzlicher Speisen in den Stadien der Bundesligavereine kontinuierlich ausgebaut. Besonders schön: Viele Vereine wollen auch in der nächsten Saison mit neuen veganen Gerichten um den Veggie-Meistertitel mitspielen.
 
„Kaum ein Thema wurde in den Fußballvereinen in dieser Saison so viel diskutiert wie die Vorteile einer pflanzlichen Ernährung. Die Rede ist von einer besseren Regeneration und weniger Verletzungen bei den Sportlern. Die Tendenz zum bewussteren Genuss spiegelt sich auch immer mehr im Snackangebot der Stadien wider“, so Felicitas Kitali, Ernährungswissenschaftlerin und Fachreferentin bei PETA. „Leckere Wraps, verschiedene kreative Salate und herzhafte vegane Eintöpfe ziehen in immer mehr Sportarenen ein.“
 
Seit 2005 veröffentlicht PETA regelmäßig zur Bundesliga-Saison das Ranking der Veggie-freundlichsten Stadien. Analog zur Drei-Punkte-Regel in der Bundesliga erhielten Stadien für vegetarische Speisen einen Punkt, für vegane Gerichte drei Punkte. Zur Ermittlung des PETA-Rankings wurden Vereine, Caterer und Stadionbetreiber gebeten, der Tierrechtsorganisation eine Liste ihres vegetarischen und veganen Speisenangebots für Besucher zukommen zu lassen. Dabei verlässt sich PETA auf die Richtigkeit der Angaben. Nicht berücksichtigt wurden Knabbereien wie Chips, Eis, Popcorn oder Schokoriegel. 28 Vereine der 1. und 2. Bundesliga haben an der diesjährigen Befragung teilgenommen.
 
Die vollständige Tabelle der Veggie-Meister-Saison 2015/2016 und weitere Informationen finden Interessierte unter:
PETA.de/Fussball2016
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de