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Blutige PETA-Aktion gegen Stopfleber in Augsburg – Restaurant „Feinkost Kahn“ streicht Stopfleber von seiner Speisekarte

 
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Stand Dezember 2012
Augsburg / Gerlingen, 13. Dezember 2011 – Nachdem Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. heute vor dem Restaurant „Feinkost Kahn“ in Augsburg protestiert hatten, entschied sich der Restaurantbetreiber dazu, das Tierqualprodukt vom kommenden Jahr an nicht mehr anzubieten. Unter dem Motto „Versetzen Sie sich in die Lage der Tiere!“ hatte PETA das Grauen auf den Bürgersteig geholt und über die abscheuliche Praxis auf Stopfleberfarmen informiert. Dazu wurde eine junge, elegant gekleidete Dame an einen Tisch gefesselt. Aus ihrem Mund tropfte Blut. Vor ihr auf dem Tisch lagen Maisreste, mit denen die Frau „gemästet“ wurde.

„Wir freuen uns, dass ‚Feinkost Kahn‘ künftig keine Stopfleber mehr anbieten wird“, so Anja Hägele, Kampagnenleiterin bei PETA. „Doch obwohl die Produktion von Gänsestopfleber in Deutschland und vielen weiteren EU-Staaten aus Tierschutzgründen verboten ist, gibt es viele Restaurants, die das Tierqualprodukt noch immer als Importware verkaufen.“

Seit Jahren fordert PETA deutsche Restaurants und Hotels dazu auf, keine Stopfleber mehr anzubieten. In Deutschland und in anderen EU-Staaten ist die Produktion von Stopfleber verboten. Bei der Stopflebermast werden Millionen von Vögeln in enge Käfige eingepfercht und können weder aufstehen noch sich umdrehen. Mit einem langen Rohr, das ihnen gewaltsam bis zum Magen gestoßen wird, werden die Tiere mehrmals täglich „gestopft“, so dass die Leber in nur 2-3 Wochen auf das bis zu Zehnfache ihres Gewichts anschwillt. Die Zwangsmast der Vögel führt zu einer Verfettung der Leber. Verbunden damit sind Atemnot, Knochenbrüche, Leberblutungen und schließlich Herzversagen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Stopfleber

Interviewkontakt:
Anja Hägele, 0162 6878867, AnjaH@peta.de
PETA-Aktion gegen Stopfleber in Augsburg / Copyright: PETA