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Gerhardshofen: Hund nach Böller-Attacke taub – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

Stand Januar 2016

Gerhardshofen / Stuttgart, 21. Januar 2016 – Fahndung nach Tierquälern im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim: Als eine Frau am Sonntag gegen 18 Uhr in der Birnbaumer Straße in Gerhardshofen mit ihrem Hund spazieren ging, warfen Medienberichten zufolge unbekannte Täter einen Feuerwerkskörper aus einem vorbeifahrenden Auto, so dass der Hund durch den lauten Knall sein Gehör verlor. Die 54-jährige Hundehalterin blieb unverletzt. Die Neustädter Polizei ermittelt wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung und bittet um Zeugenhinweise. Um die Suche nach den Tierquälern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. jetzt eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung der Täter führen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Tat geben können, haben auch die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.
 

„Die Täter, die so leichtfertig mit der Gesundheit der 54-Jährigen und ihres vierbeinigen Begleiters umgingen, müssen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden“, so Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Tiere müssen vor solchen Übergriffen geschützt werden. Bitte helfen Sie mit, diese hinterhältige Tat aufzuklären!“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt

Kontakt:

Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de