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Grausame Hundetötungen in der Ukraine

 
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Sportmoderatorin Andrea Kaiser unterstützt PETAs Kampagne / inklusive Kurzinterview

Stand April 2012
Gerlingen, 18. April 2012 – Im vergangenen Jahr konnte die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. dazu beitragen, die grausamen Hundetötungen in der Ukraine im Vorfeld der UEFA-Fußballeuropameisterschaft 2012 publik zu machen. Die Massentötungen haben zahlreiche prominente Tierfreunde auf den Plan gerufen. Auch die bekannte Fußballmoderatorin und engagierte Tierschützerin Andrea Kaiser (Sat1) beteiligte sich jetzt an PETAs Kampagne gegen die Hundetötungen in der ehemaligen Sowjetrepublik. Spontan stimmte sie einem Fotoshooting mit dem Hamburger Fotografen Marc Rehbeck zu, um ihre Stimme für die Hunde zu erheben.

Für Kaiser, die privat mit vier Tieren (1 Katze, 1 Hund und 2 Pferde) zusammenlebt, ist das Engagement eine echte Herzensangelegenheit: „Als Moderatorin für die Europa League war ich in dieser Saison zweimal in der Ukraine. Ich war geschockt! In manchen Ecken liegen tote Hunde wie Müll herum. Auch wenn es dort viele freilaufende Hunde gibt, sie einfach umzubringen, kann unmöglich die Lösung sein. Zur Europameisterschaft schaut die Welt dorthin. Ein guter Zeitpunkt, endlich damit aufzuhören!“

Im März diesen Jahres dokumentierten PETA-Ermittlerinnen erneut mit schockierendem Recherchematerial, dass die Massentötungen in den meisten ukrainischen Städten und Dörfern weiterhin stattfinden. Obwohl das ukrainische Tierschutzgesetz das Töten von Hunden verbietet, werden heimatlose Hunde noch immer erschossen und vergiftet, ohne dass die Behörden einschreiten.

Angesichts der Situation der heimatlosen Tiere in der Ukraine fordert PETA auch von der UEFA, dem DFB und den Sponsoren der EM 2012, die Tiere nicht im Abseits stehen zu lassen. „Wir unterstützen die lokalen Tierschutzorganisationen in der Ukraine, doch angesichts des immensen Leids muss die ukrainische Regierung einschreiten“, so Carola Schmitt, Kampagnenleiterin bei PETA. „UEFA, DFB und die zahlreichen Sponsoren sind dringend gefordert, klar Stellung gegen die Tötungen zu beziehen und die Arbeit der ukrainischen Tierschützer zu unterstützen. Kein Beteiligter dieses Sport-Mega-Events, bei dem es um milliardenschwere Gewinne geht, darf dieser unmenschlichen Behandlung von Mitgeschöpfen tatenlos zusehen.“

In der Ukraine leben etwa eine halbe Million heimatloser Hunde. Nur die konsequente Umsetzung eines „Neuter & Release“-Programms, das auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für notwendig hält, kann die Population von heimatlosen Hunden und Katzen nachhaltig senken. Flankierend müssen zudem eine Registrierpflicht, ein Zuchtverbot sowie ein Verkaufsverbot von Tieren in Zoohandlungen und auf Märkten erlassen werden.

PETAs Appell für die heimatlosen Tiere der Ukraine wird unter anderem von deutschen Fußballerfrauen, Rocklegende Udo Lindenberg und Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel unterstützt.

Bitte unterstützen auch Sie unsere Online-Petition an die ukrainische Regierung, die UEFA, den DFB und die Sponsoren der Fußballeuropameisterschaft.

 

© Marc Rehbeck für PETA

 

Motiv in druckfähiger Qualität:
www.peta.de/andreakaiser

Weitere Informationen:
www.peta.de/ukraine
www.peta.de/tierfreundeukraine
www.peta.de/aaukraine

Kontakt:
Silke Berenthal, 040 40168334, SilkeB@peta.de


Kurzinterview mit Andrea Kaiser

Warum engagieren Sie sich in der PETA-Kampagne für die heimatlosen Tiere in der Ukraine?

„Weil ich Tiere liebe – ganz einfach! Es sind Lebewesen und keine Gegenstände. Sie sollten mit Respekt und nicht wie Müll behandelt werden!“

In diesem Jahr waren Sie bereits zweimal in der Ukraine – was haben Sie dort erlebt?

„Es war für mich ein Schock! Überall lagen tote Hunde rum und es schien sich niemand daran zu stören. Ich hätte bei jedem Einzelnen losheulen können.“

Wie wichtig für den Fußball ist Ihrer Einschätzung nach Respekt und Fairness auch außerhalb der eigentlichen Sportveranstaltung?

„Respekt – jedem Lebewesen gegenüber – und Fairness sollten mit die wichtigsten Botschaften sein.“

Wie schaffen Sie es, Ihren Job, für den Sie häufig unterwegs sind, und Ihre tierischen Mitbewohner unter einen Hut zu bringen?

„Da muss ich ganz ehrlich sein: Meine Mutter ist meine größte Hilfe – ohne sie ginge es nicht! Wenn ich nicht da bin, dann sind meine Tiere bei ihr!“

Haben Sie noch eine persönliche Botschaft an die Spieler und Fans, besonders zum Auftakt der EM?

„Ich wünsche uns allen eine wunderbare EM. Aber bei aller Begeisterung für den Sport: Das Hundetöten muss endlich aufhören! Ein Land zeigt sein Gesicht auch darin, wie es mit den Tieren umgeht!“