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Jacob Weigert: Ein Mann, ein Wellensittich!

 
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Ungewöhnliches PETA-Motiv zum Schutz der „Heimtiere“ vor Käfigleid

Stand September 2012
Gerlingen, 6. September 2012 – Ein Mann wird zum Wellensittich? Das mag verrückt klingen, wurde jetzt aber in einem Fotoshooting der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. umgesetzt: Der Berliner Schauspieler Jacob Weigert (ehemaliger Hauptdarsteller der Sat.1-Telenovela „Anna und die Liebe“ und derzeit für die neue Sat.1-Serie „Es kommt noch dicker“ vor der Kamera) schlüpfte in die Rolle eines Wellensittichs, um sich gemeinsam mit PETA für die Rechte unserer tierischen Mitbewohner stark zu machen. Im gemalten Federkleid, umgeben von vielen Vögeln und mit einem Bein im Käfig, protestiert Weigert gegen die quälerische Haltung von Tieren.
Dafür musste er lange in unbequemer Haltung ausharren: „Für mich war es einige Stunden anstrengend, für die Tiere ist es ein Leben lang Stress!“, so der engagierte Schauspieler. „Wenn Sie ein Tier aus dem Tierheim aufnehmen, achten Sie darauf, die Haltung tiergerecht zu gestalten. Aus Käfigen müssen Volieren und aus Plastikwohnungen naturnahe Lebensräume werden. Handelsübliche Käfige bleiben für Tiere Gefängnisse – auch wenn Zoogeschäfte diese als ‚Vogelvilla‘ oder ‚Kaninchensuite‘ vermarkten. Verweigert euch!"
In Deutschland fristen schätzungsweise knapp 8 Millionen Kaninchen, Meerschweinchen und Co. ihr Leben in engen Käfigen. Gerade die Vogelhaltung zeigt eine steigende Tendenz – mittlerweile leben etwa 3,7 Millionen Vögel in deutschen Wohnzimmern.
Es fehlen gesetzlich verbindliche Mindeststandards für die tiergerechte Haltung sogenannter Haustiere. Sie sind in einem quasi rechtsfreien Raum gefangen: Denn auch die Novellierung des Tierschutzgesetzes sieht keine Haltungsvorschriften vor, obwohl die tierischen Mitbewohner auch im Privaten geschützt werden müssen – Deutschland braucht ein Heimtierschutzgesetz.

Nicht die Zoohandelsindustrie sollte definieren, was tiergerecht ist. Ein Leben in kleinen, handelsüblichen Käfigen kann den Bedürfnissen hochsensibler Tiere und ihrem Bewegungsdrang nie gerecht werden.
Wenn Sie nach reiflicher Überlegung ein Tier aufnehmen möchten, unterstützen Sie nicht das Geschäft mit der „Ware Tier“, sondern besuchen Sie bitte ein Tierheim. Dort warten auch viele Kleintiere auf ein neues Zuhause.

© Marc Rehbeck für PETA

Motiv in druckfähiger Qualität:
PETA.de/Weigert

Weitere Informationen:
PETA.de/Heimtierschutzgesetz
PETA.de/Zoohandel
PETA.de/Kaninchenhaltung
PETA.de/Vogelhaltung

Kontakt:
Silke Berenthal, 040 40168334, SilkeB@peta.de