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Katze in Linz lebendig gehäutet – PETA setzt Belohnung von 500 Euro aus

 
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Stand November 2012
Linz / Gerlingen, 23. Juli 2012 – Sadistische Tierquälerei in Linz: Nachdem ein Unbekannter am Samstagabend eine Katze teilweise gehäutet und versucht hat, ein weiteres Tier auf die gleiche Weise zu verletzen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters führen. Zeugen wenden sich bitte an PETA unter der Telefonnummer 0152 37325400 oder direkt an das zuständige Polizeirevier (02644 9430). Medienberichten zufolge hat der Täter ebenso einen der Tierhalter mit einem Faustschlag verletzt, nachdem dieser ihn mit der Tat konfrontiert hatte. Der Täter ist nach Polizeiangaben 30 bis 40 Jahre alt, etwa 1,70 m groß und trug Jeans, eine helle Jacke, ein dunkles T-Shirt und eine runde Brille.

„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Zwei Katzen wurden von dem gewaltbereiten Mann sadistisch gequält, einer der Tierhalter mit einem Faustschlag verletzt – wer weiß, wozu der aggressive Täter sonst noch fähig ist.“

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität Saarland dazu: „Geschätzte 80-90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“

Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach Tierschutzgesetz §17 und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
www.peta.de/tierqual
www.peta.de/haustiere
www.peta.de/staatsanwalt

Kontakt:
Judith Stich, 030 68326660-4, JudithS@peta.de