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Neues PETA-Video: von der Krebspatientin zur veganen Ernährungsberaterin

 
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Stand Februar 2017
München / Stuttgart, 27. Februar 2017 – Über die Krankheit zur Berufung: Merle Zirk erkrankte 2012 im Alter von 30 Jahren an Gebärmutterhalskrebs. Es folgten Operationen, Chemo- und Traumatherapie. Zirk wollte selbst aktiv werden und informierte sich, wie sie ihren Körper am besten bei der Heilung unterstützen kann. Hierbei stieß sie auf die gesundheitlichen Vorteile veganer Ernährung, stellte ihr Leben um und machte eine Ausbildung zur ärztlich geprüften veganen Ernährungsberaterin. Inzwischen geht es ihr wieder gut: Sie fühlt sich vital und gesund und ist bei jeder Nachsorge „ohne Befund“. Ihre Lebensfreude und die Lust an der Selbstfürsorge möchte sie weitergeben und hilft nun anderen: als vegane Ernährungsberaterin und Coach. Insbesondere Krebspatienten fühlt sie sich verpflichtet und bietet ihnen die ersten Treffen auf Spendenbasis an. Im neuen PETA-Video erklärt sie, was die vegane Lebensweise für sie bedeutet:
 
„Eine vollwertige, rein pflanzliche Ernährung unterstützt den erkrankten Körper optimal dabei, seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und kann so ein wichtiger Baustein für die Heilung sein“, so Merle Zirk. „Der starke Überlebensdrang, den ich während meiner Krankheit gespürt habe, hat mir außerdem bewusst gemacht, dass ich nicht für den Tod eines einzigen Lebewesens verantwortlich sein möchte – deshalb lebe ich nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus ethischen Gründen vegan.“

Namhafte Ernährungsgesellschaften verschiedener Länder bezeichnen die vegane Ernährung nicht nur als gesund und geeignet für alle Altersstufen und Bevölkerungsgruppen – inklusive Schwangerer, Kinder und Sportler –, sondern bescheinigen ihr auch, hilfreich bei der Prävention und Behandlung unterschiedlicher Krankheiten zu sein. So sind bereits Menschen, die sich fleischlos ernähren, u. a. einem geringeren Krebsrisiko ausgesetzt. Insbesondere verarbeitete Fleischprodukte wurden von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) als krebserregend eingestuft [1]. Zahlreiche epidemiologische Studien deuten darauf hin, dass im Gegensatz dazu u. a. der reichliche Verzehr von Gemüse, Obst und ballaststoffreichen Lebensmitteln das Risiko für bestimmte Krebserkrankungen senken kann [2]. Mit einer ausgewogenen veganen Ernährung lassen sich die Empfehlungen zur Krebsprävention leicht umsetzen. Sie stellt dem Körper alle Nährstoffe zur Verfügung, die er braucht, um gesund und leistungsfähig zu bleiben, ist frei von Cholesterin und tierischem Protein und in der Regel arm an gesättigten Fettsäuren. Wie eine vegane Ernährung begleitend zur konventionellen Krebstherapie zur Heilung beitragen kann, ist außerdem Gegenstand aktueller Forschung [3].
 
Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Das Online-Coaching-Tool begleitet Interessierte 30 Tage lang mit Tipps und Tricks. Über 50.000 Menschen haben den Service der Tierrechtsorganisation bereits genutzt.
 
[1] Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) (2015): IARC Monographs evaluate consumption of red meat and processed meat. Online unter: http://www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2015/pdfs/pr240_E.pdf.
[2] Leitzmann, C., Keller, M. (2013): Vegetarische Ernährung. Ulmer: Stuttgart, 3. Aufl. 2013.
[3] http://www.veganblog.de/2015/06/Essen-und-Krebs-Online-Studie-sucht-nach-Antworten/; Projekt „Essen und Krebs“ von Dr. Rosa Aspalter: https://www.essenundkrebs.net/.

Weitere Informationen:
PETA.de/Merle-Zirk
PETA.de/WHO-Fleisch-krebserregend
Veganblog.de/Essen-und-Krebs
PETA50Plus.de/Brustkrebs
Veganstart.de
 
Kontakt:
Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de