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PETA kritisiert Reptilienausstellung/Krokodilshow in der Ludwigsburger WilhelmGalerie

 
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Veranstaltung stellt Gefahr für Tiere und Menschen dar

Stand Februar 2012
Ludwigsburg / Gerlingen, 10. Februar 2012 – Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. kritisiert die derzeit in der Ludwigsburger WilhelmGalerie veranstaltete Reptilienausstellung/Krokodilshow. PETA weist darauf hin, dass exotische Tiere bei diesen Veranstaltungen wie Ware ausgestellt werden, was enormen Stress für sie bedeutet. Hinzu kommt, dass solche „Events“ eine potenzielle Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen, denn Reptilien tragen Salmonellen in sich, die leicht auf den Menschen übertragen werden können. PETA fordert das Einkaufscenter dazu auf, künftig keine derartigen Veranstaltungen mehr durchzuführen.

„Bei der Ausstellung in Ludwigsburg werden Tiere aus reiner Bespaßung missbraucht“, so Nadja Kutscher, Kampagnenleiterin „Exotische Tiere“ bei PETA. „Angesichts der Salmonellengefahr kann außerdem den Besuchern der bloße Kontakt mit den Reptilien zum Verhängnis werden.“

Tiere wie Krokodile, Echsen und Schlangen sind nicht-domestizierte Wildtiere, die sich niemals an die Gefangenschaft gewöhnen. Die Tiere reagieren besonders empfindlich auf nicht angemessene Temperaturen, falsche Luftfeuchtigkeit und natürlich auf Lärm und Vibration. Dabei spielt es keine Rolle, wie lange der Aussteller schon mit den Tieren arbeitet oder ob Veterinäre im Vorfeld das Umfeld kontrollieren – der bei den Tieren ausgelöste Stress lässt keinesfalls nach. Hinzu kommt, dass den Besuchern vermittelt wird, dass es sich bei „exotischen Tieren“ nicht um fühlende Lebewesen handelt, sondern um Anschauungsobjekte, über die man frei verfügen kann.

Auch stellen Veranstaltungen wie diese eine Gefahr für die Besucher dar. Das Robert-Koch-Institut warnt seit langem vor dem hohen Übertragungsrisiko von Erregern wie Salmonellen. Die exotischen Viren, die Reptilien in sich tragen, sind insbesondere für Kinder, alte Menschen und Immungeschwächte gefährlich. Mit einem Händewaschen nach dem Kontakt ist es dabei keineswegs getan, da die Erreger durch Berührung auf die Kleidung übertragen werden können. Nicht selten können die Keime dort wochenlang verbleiben.

PETA fordert daher die WilhelmGalerie dazu auf, in der Zukunft von solchen Veranstaltungen abzusehen und somit ein Gesundheitsrisiko für Tiere und Menschen nicht billigend in Kauf zu nehmen.


Weitere Informationen:
www.terraristika-info.de
www.peta.de/salmonellen

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de

Reptilienausstellungen: Eine Gefahr für Tiere und Menschen / © PETA