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Rücksichtsloser Umgang auf Tiermärkten in Straubing

 
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PETA kritisiert Handel mit der „Ware Tier“

Stand Januar 2012
Straubing / Gerlingen, 19. Januar 2012 – Nach den beiden im bayerischen Straubing veranstalteten Tiermärkten kritisiert die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. die teils erheblichen Tierschutzmissstände. Es ist nicht das erste Mal, dass der rücksichtslose Umgang mit den Tieren sowohl auf den Märkten selbst als auch bei der Anlieferung dokumentiert wurde. PETA fordert die Stadt Straubing dazu auf, keine städtischen Gebäude für derartige Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen.
„Diese Tiermärkte sind nicht mehr zeitgemäß“, so Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei PETA. „Wie im Mittelalter werden die Tiere feilgeboten. Viele von ihnen müssen unter unwürdigen Bedingungen Reisestrapazen über sich ergehen lassen, ohne Nahrung und Wasser. Tiermärkte bedeuten für die Tiere erheblichen Stress und Leid. Die Stadt Straubing sollte ihrer Vorbildfunktion nachkommen und ihre Hallen nicht mehr für diese tierquälerischen Veranstaltungen bereitstellen.“

Der „Dreikönigsmarkt“ und die Internationale Vogelbörse Straubing wurden in Gebäuden veranstaltet, deren Eigentümer auch die Stadt Straubing ist. PETA fordert daher die Stadt dazu auf, ihre Gebäude nicht mehr für derartige Veranstaltungen zur Nutzung zu überlassen.
PETA hatte mehrfach vergeblich in der Vergangenheit das zuständige Veterinäramt auf die Tierschutzmissstände auf den beiden Märkten hingewiesen. Infolgedessen prüft PETA nun strafrechtliche Schritte gegen das Veterinäramt Straubing unter dem Gesichtspunkt der unterlassenen Diensthandlungen gemäß § 13 Strafgesetzbuch.

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 178282-27, BartekL@peta.de
© Privat / Weiteres Bild- und Videomaterial auf Anfrage erhältlich