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Sandhausen: Zwei Zwergkaninchen angezündet – PETA setzt 1.000 Euro Belohnung für Hinweise aus

 
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Stand November 2015

Sandhausen / Stuttgart, 27. November 2015 – Fahndung nach Tierquälern: Am 18. November zündeten bislang unbekannte Täter im Landschaftsschutzgebiet "Sandhäuser Dünen", Verlängerte Lochheimer Straße/Neuwiesenweg in Sandhausen zwei lebende Zwergkaninchen an. Eine Passantin konnte eines der Tiere südlich des Strangwegs einfangen, das andere lief davon. Beide Kaninchen hatten laut einer Polizeipressemeldung deutliche Brandverletzungen am ganzen Körper. Das von der Spaziergängerin entdeckte Tier hatte zudem noch eingebrannte Plastikreste am Mund – es wurde tierärztlich versorgt. Das Polizeirevier Wiesloch hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter der Telefonnummer 06222 57090 um Hinweise zu der Tat. Um die Suche nach den Tierquälern zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. jetzt eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung der Täter führen. Zeugen, die Informationen beisteuern können, haben ebenso die Möglichkeit, sich telefonisch unter 01520 7373341 oder per E-Mail an PETA zu wenden – auch anonym.
 

„Bitte helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären“, so Judith Pein im Namen von PETA Deutschland e.V. „Tierquälerei ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat nach § 17 des Tierschutzgesetzes und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.“
 

Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen. Aggressionsforscher Dr. Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“
 

Über den Zusammenhang von Tierquälerei und Gewalttaten klärt PETA in der Broschüre „Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei“ auf, die als Informationsquelle für Staatsanwälte, Richter, Polizeibeamte und Sozialarbeiter dient.
 

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von ausgesetzten Tieren und Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
 

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/TierischeMitbewohner
PETA.de/Staatsanwalt
 

Kontakt:

Jana Fuhrmann, +49 (0)711 860591-529, JanaF@peta.de