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Schluss mit Stopfleber: Schwitzer’s Hotel am Park in Waldbronn streicht Foie gras von der Speisekarte

 
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PETA zeichnet Restaurant mit „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus

Stand Februar 2015
Waldbronn / Stuttgart, 27. Februar 2015 – Sternerestaurant trifft tierfreundliche Entscheidung: Ab sofort streicht das Schwitzer’s Hotel am Park Foie gras von der Speisekarte ihres Restaurants. Diesen Entschluss verkündete die Geschäftsführung gestern, nachdem zahlreiche Tierfreunde ihren Protest über das Qualprodukt an das Hotel richteten. Für die vorbildliche Entscheidung zeichnet die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. das Sternerestaurant jetzt mit einer „Stopfleber-frei-Urkunde“ aus. Schwitzer’s Hotel am Park in Waldbronn hat zudem ein veganes Angebot und stellt Menüs auf Nachfrage gerne tierleidfrei her.
 
„Wir freuen uns vor allem im Namen der Tiere und möchten uns bei den Verantwortlichen bedanken. Durch diese tierfreundliche Entscheidung bleibt zahlreichen Gänsen und Enten die grausame Qual des Stopfens erspart“, so Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler und Leiter der Wissenschafts- und Rechtsabteilung bei PETA Deutschland e.V. „Wir hoffen, dass sich weitere Restaurants diesem tierfreundlichen Beispiel anschließen und Stopfleber in Zukunft keinen Platz mehr auf ihrer Speisekarte einräumen werden.“
 
PETA hatte die Geschäftsführung einige Tage zuvor angeschrieben und über die tierquälerische Praxis auf Stopfleberfarmen informiert. Nachdem die Leitung der Auslistung von Foie gras aus finanziellen Gründen negativ gegenüberstand, rief die Organisation im Anschluss zusätzlich auf ihrem Blog zur Unterstützung auf und bat PETA-Unterstützer, das Restaurant zu kontaktieren und freundlich dafür zu plädieren, die Qualpastete von der Karte zu streichen.
 
Medizinisch gesehen ist die verfettete Leber ein krankhaft verändertes Organ. Den betroffenen Enten und Gänsen wird mehrmals täglich ein langes Rohr oder ein Schlauch in den Rachen gestoßen, über das sie mit großen Mengen Getreide zwangsgestopft werden. Die Tiere erleiden dadurch meist Verletzungen im Rachenbereich, Knochenbrüche, Darmentzündungen, Leberzirrhose, Herz- oder Nierenversagen und sterben nicht selten aufgrund des Stopfens. Die Stopfleber ist folglich ein extrem geschädigtes Organ von gequälten Gänsen oder Enten und sollte von allen Speisekarten gestrichen werden. Die Produktion ist in Deutschland verboten, importiert werden darf sie noch - daher fordert PETA ein Verkaufsverbot von Stopfleber und klärt Restaurants weiter über die Tierquälerei hinter der angeblichen Delikatesse Foie gras auf.
 
PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere nicht dazu da sind, gegessen zu werden. Mit PETAs kostenlosem Veganstart-Programm gelingt der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung spielend leicht. Veganer führen nicht nur ein gesünderes Leben, sie bewahren auch bis zu 50 Tiere pro Jahr vor dem Tod in Tierfabriken, Schlachthöfen oder auf Fischerbooten.


Weitere Informationen:
Stopfleber.Info
PETA.de/Stopfleberrecherche2012
PETA.de/Stopfleber
 
Kontakt:
Judith Stich, +49 (0) 30 6832666-04, JudithS@peta.de