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Sea Life Hannover: 6.219 verstorbene Tiere in fünf Jahren?

PETA fordert Aufklärung

Stand Februar 2013
Hannover / Gerlingen, 20. Februar 2013 – Todesfalle Sea Life? Wie aus Bestandslisten des Veterinäramts Hannover hervorgeht, wurde im Sea Life Hannover zwischen 2007 und 2011 der Verlust von 6.219 Fischen und wirbellosen Meeresbewohnern verzeichnet. Offiziell wurden jedoch lediglich 1.861 Tiere als verstorben aufgelistet. Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. hat die Geschäftsführer des Großaquariums nun in einem Schreiben gebeten, den Verbleib der fehlenden 4.358 Tiere aufzuklären.

„Wir vermuten, dass die 4.358 Tiere ebenfalls im Sea Life Center Hannover gestorben sind“, so Dr. Tanja Breining, Meeresbiologin bei PETA. „Es ist erschreckend, dass eine so große Zahl an Tieren aus der Statistik verschwindet.“

Was kommerzielle Großaquarien betreiben, ist ein unvermeidlicher Teufelskreis: Jedes Jahr werden Millionen Tiere aus Ländern wie Indien, den Philippinen oder Indonesien importiert. Ein Großteil stirbt bereits beim Fang oder beim Transport nach Europa. Zwischen 2007 und 2011 wurden allein von Sea Life Hannover über 8.000 Fische und wirbellose Meeresbewohner aufgenommen, da Nachzuchten die Verluste nicht ausgleichen. PETA appelliert an die Betreiber, die Haltung von Meeresbewohnern auslaufen zu lassen. Anstelle der Tiere könnten menschliche Artisten oder innovative Roboter-Fische in den Wassertanks gezeigt werden.

Eine artgerechte Haltung von Fischen ist nur in Freiheit möglich. PETA fordert die Abschaffung von Aquarien.

Weitere Informationen:
Fischen-tut-weh.de

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de