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Stute in Seevetal verletzt – PETA setzt 500 Euro Belohnung für Hinweise aus

Stand Februar 2013
Seevetal (Landkreis Harburg) / Gerlingen, 6. Februar 2013 – Treibt im niedersächsischen Seevetal ein Pferderipper sein Unwesen? Unbekannte haben in der Gemeinde einer Stute am hinteren Oberschenkel eine Schnittwunde zugefügt. Die Polizei geht davon aus, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Um die Behörden bei ihren Ermittlungen zu unterstützen, setzt die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, wenden sich bitte telefonisch unter 0152 37325400 oder per E-Mail an PETA oder direkt an das zuständige Polizeirevier.

„Helfen Sie mit, diese Tat aufzuklären“, appelliert Kathrin Eva Schmid, Recherche-Koordinatorin bei PETA. „Täter mit derartigen Neigungen belassen es nicht beim Verbrechen am Tier und vergehen sich später häufig auch an Mitmenschen. Insbesondere Taten mit möglichem sexuellen Hintergrund dürfen in diesem Zusammenhang nicht verharmlost werden. Pferdehalter und Tierfreunde in der Gegend sollten unbedingt verstärkt achtsam sein und ihre Tiere bestmöglichst vor einer ähnlichen Misshandlung schützen.“

PETA macht darauf aufmerksam, dass sich zahlreiche Mörder zunächst an Tieren vergingen, bevor Menschen ihre Opfer wurden. So ließ der als „Rhein-Ruhr-Ripper“ bekannte Serienmörder Frank Gust seine perversen Fantasien an Pferden, Schafen und Rindern aus, bis er vier Frauen auf exakt dieselbe Weise tötete wie zuvor die Tiere. Norddeutschland wurde bereits in den 90er Jahren durch eine Serie von Pferderippertaten erschüttert: Damals fielen den Tätern, die vorzugsweise in Niedersachsen ihr Unwesen trieben, über 100 Pferde zum Opfer.

Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen.

Tierquälerei ist nach §17 des deutschen Tierschutzgesetzes eine Straftat und kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden.

PETA setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.

Weitere Informationen:
PETA.de/Tierqual
PETA.de/Haustiere
PETA.de/Staatsanwalt

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de