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 »  »  »  » „Stuttgart gegen Pelz“ – Aktionsbündnis demonstriert gegen blutiges Tierleid

Termineinladung: „Stuttgart gegen Pelz“ – Aktionsbündnis demonstriert gegen blutiges Tierleid / Samstag, 30. September 2017, ab 13:00 Uhr / Stuttgart

 
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Stand September 2017
Stuttgart, 26. September 2017 – Bündnis gegen das Leiden im Namen der Mode: Die Tierrechtsorganisationen PETA Deutschland e.V., Animal Rights Watch e.V. (ARIWA), MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V., die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt sowie unabhängige Tierrechtsaktive demonstrieren am 30. September von 13 bis 17 Uhr an acht verschiedenen Standorten in Stuttgart gegen Pelz. Die Aktionen finden unter anderem vor Geschäften statt, die zahlreiche Pelzprodukte im Angebot haben, darunter die Stuttgarter Woolrich-Filiale. Zusammen bilden die Organisationen und Teilnehmenden das Bündnis „Stuttgart gegen Pelz“. Mit ihren Aktionen appellieren sie an alle Geschäftsleute, den Verkauf von Pelz und Pelzprodukten einzustellen. Gleichzeitig macht das Aktionsbündnis auch Verbraucher auf das immense Tierleid hinter dem Produkt Pelz aufmerksam und bittet alle Menschen, keine Kleidung und Accessoires mit Pelz zu kaufen oder zu tragen.
 
„Wer Herz hat, trägt keinen Pelz“, so Johanna Fuoß, Fachreferentin für Tiere in der Bekleidungsindustrie bei PETA. „Den wahren Preis für Pelzprodukte zahlen Millionen Tiere, die jedes Jahr auf Pelzfarmen weltweit vergast, erschlagen, mit Elektroschocks getötet oder von Jägern gefangen und erschossen werden.“
 
Marderhunde, Nerze, Füchse, Chinchillas, Kaninchen und viele andere Tiere leiden für Pelz monatelang in winzigen, verdreckten Drahtkäfigen. Verhaltensstörungen bis hin zum Kannibalismus sind nur ein Teil der Folgen. Nicht selten überleben Tiere den eigentlichen Tötungsprozess, sodass ihnen das Fell anschließend bei vollem Bewusstsein abgezogen wird. Bei der Jagd nach Pelz verbluten viele angeschossene Wildtiere oder werden durch Fallen verstümmelt. Auch Hunde und Katzen enden zahlreich als Pelzkragen oder Mützenbommel in deutschen Geschäften, obwohl der Import dieser Felle längst verboten ist.
 
Die meisten Menschen hierzulande lehnen Pelz entschieden ab. Dennoch existieren allein in Deutschland nach wie vor sechs Nerzfarmen, die faktisch illegal betrieben werden. Nerze sind Einzelgänger, die in freier Natur in großen Revieren leben und bis zu 70 Prozent ihrer Zeit im Wasser verbringen. Sie haben eine natürliche Lebenserwartung von bis zu zehn Jahren. Auf Pelzfarmen werden die sensiblen Tiere nach sechs Monaten getötet, nach einem kurzen Leben in winzigen, dicht gedrängten Gitterkäfigen, ohne jegliche Beschäftigungsmöglichkeit. Das Aktionsbündnis „Stuttgart gegen Pelz“ fordert deshalb, dass diese sechs verbliebenen Betriebe endlich geschlossen werden.
 
WANN: Samstag, 30. September 2017, ab 13:00 Uhr

WO & WER:    
 
Protestaktion mit „gehäuteten Menschen“ vor Woolrich, Münzstraße 10
PETA Deutschland

Infostand Königstraße 44, Ecke Stiftstraße
Animal Rights Watch (ARIWA)

Infostand Königstraße 22, Ecke Bolzstraße
MENSCHEN FÜR TIERRECHTE – Tierversuchsgegner Baden-Württemberg e.V.

Protestaktion Königstraße 6
Freiwilliges PETA ZWEI Streetteam Stuttgart

Protestaktion, Kienestraße, Ecke Kronprinzplatz
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

Weitere Informationen:
PETA.de/Pelz

Kontakt:
Denis Schimmelpfennig, +49 711 860591-528, DenisS@peta.de