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TERMIN: Lebendrupf bei Gänsen – PETA-Protest gegen grausame Praktiken der Daunenindustrie in Mannheim, Frankfurt am Main, Köln, Bielefeld, Bremen, Braunschweig, Leipzig, Dresden, Nürnberg und Augsburg

Stand Februar 2013
Gerlingen, 22. Februar 2013 – Ihnen werden ganze Büschel von Federn ausgerissen – und das bei lebendigem Leib: Um auf das Leid von Gänsen, deren Federn zu Jacken, Kissen, Bettdecken und Schlafsäcken verarbeitet werden, aufmerksam zu machen, protestiert PETA Deutschland e.V. in zahlreichen deutschen Städten. Unterstützer der Tierrechtsorganisation werden dabei über die grausamen Praktiken der Daunenindustrie informieren. Mit dabei: Eine überdimensionale Gans mit blutig gerupfter Brust. Der Lebendrupf ist zwar in der EU verboten, doch die zuständige Behörde European Food Safety Authority (EFSA) hat der Geflügelindustrie ein Schlupfloch eingeräumt: Die Tiere dürfen demnach während der Mauser, also des Neuwachstums der Federn, gerupft werden. Bei Ställen mit mehreren Tausend Gänsen ist es allerdings nicht möglich, den Gefiederwechsel jedes einzelnen Tieres zu überprüfen. Folglich werden ihnen wie am Fließband die Federn ausgerissen.

„Beim Lebendrupf leiden die Tiere ähnlich wie Menschen, denen Haare ausgerissen werden“, so Patrique-Robert Noetzel, Aktionskoordinator bei PETA. „Menschen, die dieses Tierleid verhindern möchten, sollten sich ausschließlich für tierfreundliche Materialien entscheiden.“

Gänse werden bis zu vier Mal im Jahr gerupft. Insbesondere in Ungarn und China leiden die Tiere bei dem Eingriff enorm, wie Undercoveraufnahmen immer wieder zeigen. Die Daunen und Federn stammen häufig auch von den tierquälerischen Stopfleberfarmen. Für die auftraggebenden Firmen ist eine Kontrolle und Rückverfolgbarkeit nahezu unmöglich.

Warme Betten- und Bekleidungsmaterialien, für die keine Tiere leiden müssen, gibt es in großer Zahl. Im Gegensatz zu Daunen wärmen synthetische Stoffe wie PrimaLoft, Thinsulate oder Thermolite auch bei Feuchtigkeit, während Daunen ihre Isolierfähigkeit verlieren. Zudem sind Kopfkissen und Decken mit modernen Fasern für Allergiker unbedenklich, während sich bei Daunenfüllungen häufig Milben und Keime ansammeln.

 

WANN & WO?
Montag, 25. Februar 2013, 11:30 Uhr / Paradeplatz (vor der H&M-Filiale), Mannheim
Montag, 25. Februar 2013, 14:30 Uhr / Zeil (vor der Adidas-Filiale), Frankfurt am Main

Dienstag, 26. Februar 2013, 11:30 Uhr / Schildergasse/Gürzenichstraße, Köln
Dienstag, 26. Februar 2013, 15:30 Uhr / Bahnhofstraße (vor der s.Oliver-Filiale), Bielefeld

Mittwoch, 27. Februar 2013, 11:30 Uhr / Sögestraße/Pelzerstraße, Bremen
Mittwoch, 27. Februar 2013, 15:30 Uhr / Damm (bei First Reisebüro), Braunschweig

Donnerstag, 28. Februar 2013, 11:30 Uhr / Grimmaische Straße/Reichstraße, Leipzig
Donnerstag, 28. Februar 2013, 15 Uhr / Prager Straße/Trompeterstraße, Dresden

Freitag, 1. März 2013, 11:30 Uhr / Breite Gasse/Krebsgasse, Nürnberg
Freitag, 1. März 2013, 15:30 Uhr / Annastraße (vor der Esprit-Filiale), Augsburg

PETA-Aktion gegen Lebendrupf bei Gänsen / © PETA
Das Bild ist auf Anfrage auch in druckfähiger Qualität erhältlich.


Weitere Informationen:
PETA.de/Daunen
PETA.de/Stopfleber
Stopfleber.info

Interviewkontakt vor Ort:
Patrique-Robert Noetzel, 0173 2918134

Kontakt:
Bartek Langer, 07156 17828-27, BartekL@peta.de